Die Thermomix Story oder 1000 Euro für den Arsch

Hallo zusammen!

Jaja es ist ziemlich ruhig geworden in meinem Blog. Daran hat allerdings nicht der Thermomix schuld den wir im Dezember bekommen haben, das ist ganz einfach der Arbeitswahnsinn in der IT.

Wäre auch nur eins der Versprechen seitens des Herstellers richtig, dann hätte er, der TM31,  mir eventuell etwas Arbeit abgenommen. Aber nun steht er da und wartet darauf  das ich ihn zur Post bringe um einem neuen, hoffentlich glücklichen, Besitzer eine Freude zu bereiten. Nein, ich hege keinerlei Schadenfreude, denn die Ansprüche an ein Küchengerät sind eben unterschiedlich.

Aber zum Gerät. Soll ich es kurz machen? Nein, das wäre zu banal einfach zu sagen “das Ding taugt nix” oder “wer den Thermomix gut und praktisch findet hat nie wirklich kochen können”. Ich wähle die lange Variante und beginne dort wo alles begann…..

“Hey, wir können einen Thermomix ganz billig bekommen” sagte meine Frau als sie eines schönen Abends im Frühling nach Hause kam. “Was ist bitte billig” fragte ich. Naja, die Vorwerk Tante ist neu im Geschäft und gibt einige Geräte zu ihrem EK weiter, also schiebt uns ihre Provision durch. Und wie hoch ist die? Keine Ahnung! Ok, das ist doch mal ne gute Basis um ein Schnäppchen zu machen.

In der Hoffnung, Vorwerk läßt seinen Verkäufern/innen einen fürstlichen Bonus zukommen, bestellen wir einen Thermomix TM31 inkl. 2er Kochbücher.

Bis dorthin hatte ich bereits vieles über das Gerät gelesen und von unzähligen Nutzern nur Lobeshymnen zu hören bekommen. Von Natur aus bin ich allerdings immer skeptisch wenn so viele ein so teure Gerät über den Klee loben und keine einzige schlechte Eigenschaft erkennen. Ich kann euch sagen, es hat 5 Minuten gebraucht und ich hatte mindestens 3 zusammen.

Und so warteten wir und ich verschlang n der Zwischenzeit die verschiedenen Tipps und Rezepte die ich im Netz finden konnte. Ich muß dazu sagen, ich liebe Suppen über alles und mir ist bereits zu dem Zeitpunkt klar, der TM31 kann alles solange es eine Suppe ist.

Tataaaa! Es war schon fast Weihnachten und da kam doch glatt ein Packerl mit dem wir so gar nicht mehr gerechnet hatten. Traritrara der Thermomix ist da. Ich musste umgehend auspacken und ließ alles stehen und liegen. Ressourcenschonende Verpackung finde ich gut. Pluspunkt 1.

Unpacking!

Es gibt ja für jeden Scheiss ein Unpacking Video auf Youtube und so natürlich auch für den TM31. Nein ich werde kein Video einbinden. Eine Suchmaschine Deiner Wahl verwenden und schon wirst Du fündig.

Das Gerät macht einen wirklich sehr wertigen Eindruck und das Design ist, für ein modernes Küchengerät, in Ordnung. Ich liebe zwar den Retrokitsch ala Kitchen Aid aber so ein bisschen Ufo in der Küche – warum nicht.

Die Messer, Der Behälter, alles wirklich hochwertig. Sieht fast so aus als sei der Mix/Kochbehälter von Hand geschweißt was den Preis erklären würde.

Nun gut, ich war erstmal froh das die Sichtung mich doch positiv stimmte und wieder an die Arbeit. Heute Abend werde ich Dich entjungfern – ja!

Nach ein paar Stunden Arbeit war es dann soweit. Der Thermomix stand vor seinem Herrn und musste die Hosen runterlassen. Folgende Qual listete ich:

 

- Zwiebeln schneiden

- Nüsse hacken

- Gemüse zerkleinern

- Eine Suppe kochen

- Eis cruchen / Puderzucker herstellen

 

1. Zwiebel schneiden

Geht es nach der Anleitung sowie den Kochbüchern, dann muß das Zwiebelschneiden eine wahre Freude sein. Und so nehme ich zwei Zwiebeln, schäle sie und zerteile sie, gemäß der Anleitung, in grobe Teile. Dazu sei gesagt, ich verarbeite eine halbe Zwiebel, per Hand, innerhalb von 6 Sekunden zu feinsten Würfelchen. Eine Ganze dürfte ca. 20 Sekunden dauern.

Zwiebelstücke in den Thermomix und Mix It Baby. 5 Sekunden auf Stufe XYZ und gut. “What to hell!” Das Teil ist laut, das Teil ist extrem laut. Wenn ich daneben unsere 20 Jahre alte Bosch Maschine betreibe, klingt der Thermomix wie ein Düsenjet.

Deckel runter und ein Blick in den Topf.

Note 6. aber nur  weil das Schulsystem keine schlechtere Bewertung zuläßt.

Die Zwiebeln sind Match, die “Stücke” von nicht gleichmäßiger Größe und man kann die Oxidation schon riechen. Für ZigZigZillis Nutzer ein gewohntes Bild, für den leidenschaftlichen Hobbykoch eine echte Katastrophe. Und nein, ich habe dien TM31 richtig bedient!

 

 2. Nüsse hacken

Haselnüsse in den Mixer und entsprechend der Anleitung gehackt. Man hat die Wahl zwischen ungleichmäßig groben Stücken, ungleichmäßig mittelgroßen Stücken oder Nussmatsch.

Je nach Einsatzzweck der Nüsse würde ich eine 4 (ausreichend) bis 5 (mangelhaft) geben. Das Ergebnis ist genauso schlecht wie bei den Zwiebeln nur das es bei Nüssen nicht so viel ausmacht.

 

3. Gemüse zerkleinern

Ich erspar mir das Geplapper von wegen dem Schälen usw.. Das Ergebnis ist für die Vorbereitung zu einer Suppe gerade noch zu akzeptieren. Auch hier geht es eher in Richtung gehäckselt als geschnitten. Für ein grobes Hacken und die anschließende Weiterverarbeitung ist das Ergebnis nicht gut. Es kommt einem vor als sei das Messer stumpf oder die Geschwindigkeit zu langsam. Beides ist nicht der Fall, die Bedienung wie vorgeschrieben und bei allem ist das Gerät einfach nur laut.

Für das Gemüse gibt es, auch wieder abhängig von der Weiterverarbeitung, eine 4 bis 5.

 

4. Eine Suppe kochen

Ich hab Zwiebeln, ich hab Gemüse, also laßt uns eine Gemüsesuppe kochen. Ihr werdet verstehen, daß ich mir neue Zwiebeln geschnitten habe und nicht den MixMatsch genommen habe.

Öl in den Thermomix, Zwiebeln dazu und auf andünsten lassen bei gleichzeitigem Rühren.

Oha, das ist geil. Die Zwiebeln können ohne Aufsicht andünsten und keine wird dabei braun. Naja, logisch wenn sie vom Rührwerk alle an die Seitenwand geschoben werden. Also bleibt man dabei stehen und schiebt sie mit dem mitgelieferten Schieber so alle 30 Sekunden wieder zurück. Die Zwischenzeit (die 30 Sekunden) kann man hervorragend dazu nutzen kurz in der Nase zu bohren oder ein Glas Wein zu kippen um das hier alles zu verkraften.

Die Zwiebeln sind angedünstet und ich gebe das kleingehäckselte Gemüse dazu. In den ganzen TM-Rezepten wird immer mit gekörnter Brühe gekocht. Zu allem und jedem wird die Glutamatbombe eingesetzt – grausslig. Wenn ich eine Gemüsesuppe mit Gemüse koche, dann brauch ich keine Gemüsebrühe zuführen, außer mein Geschmacksempfinden ist durch den ganzen Aromascheiss bereits nicht mehr existent. Eine Prise Salz und Pfeffer sollte bei gutem Gemüse vollkommen ausreichend sein.

Wie eine Suppe nachher schmeckt ist hier eigentlich egal. Bei 80% der Rezepte in den mitgelieferten Rezeptbüchern kann ich, unter Einsatz meines Hab und Gutes, sagen “das kann nicht schmecken” nur wenn ich die Zubereitung und die Zutaten lese. Aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich unterschiedlich auch wenn ich das oft nicht glauben mag.

Ok, die Suppe ist soweit das ich den Vorteil eines Thermomixes voll ausnutzen könnte. Die Suppe rührt automatisch für 20 Minuten und ich kann in der Zeit Klavier spielen oder mir ein gutes Buch nehmen. Dazu muss ich sagen, wir haben eine offene Küche bzw. ein komplett offenes Geschoss und der Lärm der vom Thermomix erzeugt wird stört, nervt, ist massiv zu laut und überhaupt warum muss dieses Gerät solchen Krach machen? Selbst wenn ich in der Küche weiterarbeite nervt der Krach. Eine Unterhaltung neben einem TM31 zu führen artet in Stress aus. Auch hier zeigt das Gerät wieder, daß die angepriesenen Vorteile für den Boppes sind. Außer man kann die Türe hinter sich zumachen. Laut genug piepst das Teil ja wenn der Countdown abgelaufen ist.

Im Rezept steht noch Käse zugeben. Wie in so vielen Rezepten Käse steht. Irgendwie habe ich das Gefühl, daß mit sinkendem Anspruch der Deutschen an das Essen, der Konsum von Käse zunimmt. Very British! Obwohl die Briten sich seit einiger Zeit in die andere Richtung bewegen.

Das mit dem Käse war keine so gute Idee wie sich später rausstellte, aber hey – es stand im Rezept von Vorwerk so drin.

Die Suppe war nach Anleitung fertig. In Wirklichkeit war das Gemüse noch ziemlich roh und dem ganzen fehlte es gehörig an Pfif. Ok, im Original regelt die Gemüsebrühe und das Glutamat – schrecklich. Ich lasse es noch etwas weiterkochen und versuche nochmals den Mixer zu nutzen um das Gemüse feiner zu pürieren. Im Normalfall hätte ich den Zauberstab genommen und wäre kurz durch den Topf gejettet. Aber im TM geht das natürlich nicht.

Tut das bitte nicht! Nicht den Mixer einschalten während der Topf halbvoll mit Suppe kocht. Nein, es hat nichts rausgesprizt, dazu ist der Deckel ja recht dicht. Der TM31 hat getanzt wie ein Harlekin an Fastnacht. Wenn da ein Kind in der Nähe ist und das Teil über die Kante tanzt – Gute Nacht. Wobei man hier sagen muß, der Deckel mit seiner Arretierung hält dicht in jeder Situation. Der Deckel des Einfüll- oder Kontrolllochs allerdings nicht.

Tanz beendet und die Suppe gegessen. Naja, ich hab sicher schon mal schlechtere Suppen gegessen, erinnern konnte ich mich allerdings nicht. Das kann man aber sicher mit ein wenig Training in einem der vielen TM-Kochkurse (schmeiß das rein, stell auf 8 und Du kannst kochen) besser machen.

Oh Schreck!

Die Suppe ist leer und es offenbart sich Schreckliches. Der zugegebene Käse hat sich nicht wirklich verteilt sondern sich am Boden abgesetzt und hängt schön in den Messern. Wasser rein, Spülmittel rein und bei etwas hitze rühren lassen.

Der zugegebene Käse hat sich nicht wirklich verteilt sondern sich am Boden abgesetzt und hängt schön in den Messern. Ihr merkt, die Aktion hat rein gar nichts gebracht. Spülmaschine wollte ich dem Teil nicht zumuten da spätestens jetzt klar war, das Teil wird schnellstmöglich wieder abgestoßen.

Von Hand mit dem Schwamm aufwendig gereinigt. Die Spülmaschine hätte das nie und nimmer sauber bekommen.

Für Suppe, Handling, Lärm und Reinigung bekommt der Thermomix ein glatte 5, ein mangelhaft. Denn ein Gerät für über 1000,- darf so nicht sein.

 

5. Eis cruchen und Puderzucker machen

Mir klingt es noch richtig in den Ohren wie jemand sagte “aber damit kann man so toll Puderzucker machen”. Oha, eine 1000 Euro Maschine um Puderzucker herzustellen. Wer hat der hat!

Natürlich wollte ich sehen ob das geht. Und ja es geht. Zumindest der Anteil Zucker der in Berührung mit einem der Messer kommt. Wenn man lange genug “zuckert” dann wird das echt Puderzucker. Das ist echte Rocket Science, ich bin aber so was von platt, das ist echt hammergeil. Nein, ich behalte Dich Du tolle Maschine, nur wegen dem Puderzucker.

Danach mal kurz getestet. In meinem Mörser kann ich viel schneller Puderzucker machen :-)

Das selbe gilt auch für Eis. Jepp, das funktioniert

Dafür gibts eine 2-3 weil es schon recht lange dauert und wenn ich bedenke, hier wird Strom verbraucht und das Gerät will danach gereinigt werden, dann ist das nicht mehr ganz so schön.

 

Fazit

Also ich hoffe ja, daß alle die einen Thermomix besitzen und mir gegenüber irgendwann einmal erwähnt haben wie super toll das Teil ist, dies hier nicht lesen. Wenn doch dann seid nicht  böse und relativiert eure Meinung oder meinen Bericht hier (wahlfrei) bitte.

Wer findet das ein Thermomix eine tolle Küchenmaschine ist, der hat keine Ahnung was eine gute Küche wirklich bedeutet. Wer den TM lediglich als Mixer verwendet, ja das kann er super gut und für 1000,- ist das ja auch ein Schnäppchen.

Ich würde mir wünschen das die Menschen ihr Ego beiseite schieben und objektiv ihre Entscheidungen, ihre Meinungen betrachten. Wenn mein Auto, mein Mixer oder mein sonstwas nix taugt und ich viel Geld dafür bezahlt habe, dann brauche ich ihn nicht verteidigen. Dadurch wird nichts besser und andere fallen in die selbe Falle.

Unser TM31 ist bereits verpackt und versteigert und wird von mir direkt nach diesem Artikel zur Post gefahren. Ich  hoffe nur, die neue Besitzerin hat niedrigere Ansprüche an eine 900,- Küchenmaschine.

 

Und zu guter letzt, ich find es klasse das ich nun mitreden kann und nicht mehr eingestehen muß, daß ich ja noch nie mit so einem Teil hantiert habe. Noch viel besser ist es, daß sich meine Urteile über die Funktionen ALLE bestätigt haben. In diesem Sinne…

 

Guten Appetit!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Veröffentlicht am 12. Januar 2012 um 5:39 pm von Peter · Permalink · 1 Kommentar
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Bruschetta Pomodoro

Bruschetta dürfte jedem Italienfan ein Begriff sein. Geröstetes Brot mit Tomate obenauf. Die Varianten von einfach bis hin zu komplexen Mischungen aus Kräutern und allerlei anderen Zutaten.

Ich habe in Italien meinen Favoriten gefunden und will das Rezept sehr gerne mit euch teilen.

Bruschetta dalla scatola [Bruschetta aus der Dose]

Das “aus der Dose” bezieht sich auf die Wahl der Tomaten und die kommen aus der Dose. Keine gewöhnlichen Tomaten sondern wirklich gute San Marzano Tomaten.

Dem regelmäßigen Leser dürfte meine Vorliebe für San Marzano Tomaten bereits aufgefallen sein. Da kann ich immer nur wiederholen, probiert sie selbst und entscheidet. Das feste Fleisch der San Marzano Dosentomate und der noch immer fruchtige Geschmack ist einfach unerreicht, wenn man mit den anderen erhältlichen Dosentomaten vergleicht.

Die festigkeit ist dabei sehr wichtig um auf dem Bruschetta eine gute Figur zu machen. Eien normale Dosentomate würde das Brot durchtränken und das Gericht ruinieren.

Die Dosentomaten in ein Sieb gießen und den Saft für andere Verwendung aufheben. Nun die Tomaten der Länge nach vierteln und den inneren Strunk nebst Kernen entfernen. So für 10 Minuten auf einem Küchentuch liegen lassen. Dann die Tomaten mit einem guten Ölivenöl und ein paar Spritzern Zitronesaft beträufeln und etwas Meersalz zugeben.

Ein Weißbrot oder besser Dinkel-Weißbrot rösten und ein wenig mit einer Knoblauchzehe einreiben. Ein paar Basilikumblätter zusammenrollen und ebenfalls über das Brot reiben, so das möglichst viel Basilikum “kleben” bleibt. Am besten das Basilikum 3-4 Tage vorher nicht mehr gießen oder ein knackiges Basilikum ganz kurz in die TK legen das es in sich zusammenfällt.

Die Tomaten auf dem Brot verteilen und ein paar frische, kleine Basilikumblätter draufgeben. Wer mag nimmt noch etwas Pfeffer, Parmesanspliter oder eine Balsamicoreduktion darauf. Ich mag es pur am Liebsten.

Versucht es! Ich würde mich über Kommentare zu dieser Variante freuen und auch welche Tomaten ihr verwendet habt. Die hier abgebildeten kann man in diversen Onlineshops bestellen.

Guten Appetit!

Peter

 

 

Veröffentlicht am 12. Dezember 2011 um 6:48 pm von Peter · Permalink · Kommentieren
In: Beilagen, Essen, Gemüse, Rezepte · Schlagworte: ,

Rote Beete selber machen …

… ist ganz leicht und schmeckt so unvergleichlich gut.

Viele scheuen sich davor weil der Saft der gekochten Rote Beete so sehr färbt. Ein paar Gummihandschuhe und das erste Problem sollte beseitigt sein. Was noch fehlt ist ein gutes Rezept, daß die Rote Beete nach einer Marinierzeit von ca. 2 Tagen zu einer hervorragenden Beilage zu so vielen Gerichten macht oder einfach mal so zwischendurch.

Ich bevorzuge die Rote Beete nicht ganz weich gekocht. Nach 60 Minuten in leicht köchelndem Wasser nehme ich die mittelgroßen Wurzeln raus und lasse sie ein klein wenig abkühlen.

Dann die Schale entweder einfach abreiben oder mit dem Messer dünn schälen. Strunk auf beiden Seiten abschneiden und die Wurzeln in nicht zu dünne Scheiben schneiden. Zwischen 3 und 5 Millimeter ist alles erlaubt.

Das aller wichtigste aber, ist die Marinade. Ich kann keine genaue Mengenangabe machen, da ich je nach Menge der Rote Beete auch die Menge der Marinade variiere und das jedes mal hin- und her zu rechnen – herjeh…. Deshalb bitte nur als Anhaltspunkt verstehen.

Zutaten für ca. ein Kilo Rote Beete:

  • 150 ml Balsamico Essig
  • 40 ml Altmeister Essig
  • 30 ml Holundersirup oder jeder andere dunkle Sirup nach Wahl
  • Saft von einer Limette oder Zitrone
  • 6 Scheiben Ingwer
  • 1 EL Sojasoße
  • 1 geh. TL Salz
  • 1 kleine mittelscharfe, getrocknete Chilischote (optional)
  • Wasser
Die geschnittenen Rote Beete eng in ein Gefäß geben (Einmachglas z.B.) und mit der Marinade übergießen. Wenn die Menge nicht reicht mit Wasser aufgießen. Nach einem Tag eine Scheibe versuchen. Diese sollte bereites eine leichte Säure mit einer harmonischen Süße erkennen lassen. Ist das nicht der Fall, mit Essig, Zitrone / Limette (je nach Gusto) oder Sirup nachwürzen. Das Ganze noch einen weiteren, besser zwei Tage im Kühlschrank ziehen lassen und dann genüsslich verspeisen.
Veröffentlicht am 12. Dezember 2011 um 6:05 pm von Peter · Permalink · Kommentieren
In: Beilagen, Essen, Gemüse, Rezepte, Salat

Pfeffersteak vegan

Hi!

Heute mal ein veganes Pfeffersteak zubereitet. Ich hatte schon einmal das Vergnügen und dachte eigentliches schmeckt mir nicht. Aber wieder einmal ist die Zubereitung entscheidend. In einer geriffelten Pfanne scharf anbraten und vielleicht sogar ein schönes Branding erzeugen. Dann bekommt das Teil eine gewisse “Knackigkeit” die sehr fein ist und die leichte Zimtnote rückt in den Hintergrund. Zu Weihnachten sicher eine tolle Sache die auch die allermeisten Fleischliebhaber überzeugen dürfte.

Hier mit tomatisierten, gegrillten Süßkartoffeln, einem angebratenen Zucchini-Kartoffelmouse mit Lauchzwiebeln und Gemüse.

 

Die Süßkartoffeln in dicken Scheiben für 5 Minuten in Salzwasser kochen, dann mit ein wenig Tomatenmark bestreichen und in der Grillpfanne braten. Öfter wenden bis sie rundum goldbraun sind. Das Püré ist ein Kartoffel-Petersilienwurzelpüré, das als Rolle mit Semmelbrösel in heißem Öl angebraten wird. Die Lauchzwiebeln im selben Öl danach. Gemüse, hier Zucchini, einfach kurz anbraten und mit etwas Salz würzen. Das Pfeffersteak wurde mit Pfeffer, Salz und einer Prise Chili gewürzt.

 

Guten Appetit!

Veröffentlicht am 2. Dezember 2011 um 7:29 am von Peter · Permalink · Kommentieren
In: Essen, Gemüse, Grill, Pfanne · Schlagworte: ,

Grilling Antipasti

Leckere Grillvariante. Die Worte spar ich mir, Bilder…

Veröffentlicht am 27. August 2011 um 9:01 pm von Peter · Permalink · Kommentieren
In: Allgemein, Essen

Lauwarme Zucchinisuppe

Hi!

Gestern hab ich ein wenig experimentiert und heraus kam eine sehr leckere Suppe.

Zutaten 4 Personen:

  • 3 kleine, junge Zucchini
  • 1 kleine Stange Lauch
  • 4 Flaschentomaten (San Marzano)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1/2 TL Korianderpulver
  • 1 TL Limetten- oder Zitronensaft
  • 1/4 TL frische kleingehackte Habanero oder Scotch Bonnet Chili ohne Plazenta und Kerne
  • 1/4 Liter Gemüsebrühe ohne Hefe
  • Wasser
  • 100 gr. Provamel Sojayoghurt
  • 2 Scheiben älteres Brot (Weiß, Bauern, kein Körnerbrot)
  • Öl

Zubereitung:

Den gewaschenen Lauch in Scheiben schneiden und in Öl andünsten. Die Zucchini reiben und 3/4 dazugeben. Ein wenig umrühren und dann die Gemüsebrühe dazu. Das ganze für ca. 20 Minuten leicht köcheln lassen. Die Tomaten in der Zwischenzeit enthäuten und entkernen und in dünne Streifen schneiden.

Nun die Zucchinisuppe fein pürieren und mit dem Schöpflöffel durch ein Sieb passieren. Salz und ordentlich Pfeffer hinzu und vom Herd nehmen. Nun die restlichen Zucchini sowie die restlichen Zutaten bis auf den Soja Joghurt dazugeben. Es sollte eine suppige Konsistenz ergeben. Zir Not noch etwas Gemüsebrühe zugeben.

Das Ganze langsam abkühlen lassen und dann den Soja Joghurt zugeben. Das Weißbrot in Würfel schneiden und untermengen.

Eventuell noch etwas Petersilie dazu und servieren.

Wichtig sind die Chilis. Nicht irgendwelche nehmen sondern eben Habanero oder besser noch einen Scotch Bonnet. Der Geschmack ist sehr intensiv, daß die kleine Menge ausreicht ohne das einem die Zunge wegbrennt :-) Zur Not ohne starten und am Tisch die Chili zugeben. Sollten aber ein wenig ziehen.

Sieht unspektakulär aus – aber eine sehr leckere Sache.

Guten Hunger!

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Veröffentlicht am 15. August 2011 um 11:18 am von Peter · Permalink · Kommentieren
In: Allgemein, Rezepte, SuppenSoßen

Auberginen – lecker!

Im Prinzip ein äußerst simples Rezept aber sehr schmackhaft als Hauptgericht aber auch als Beilage. Geht auf dem Grill wie im Backofen. Auf dem Grill bitte indirekt und ein wenig Buchenholz dazu.

Zutaten (2 Personen):

  • 1 mittelgroße Aubergine
  • ca. 50 ml Olivenöl
  • Salz
  • Etwas Zitronensaft
  • 4 Zweige frischer Thymian

Zubereitung:

Die Auberginen halbieren und in das Fleisch ein nicht zu tiefes Rautenmuster einschneiden (ca. 1 cm). Das Öl mit etwas Salz, etwas Zitronensaft und den Blättern des Thymians vermengen und 2/3 davon auf die Auberginen streichen. Das darf ruhig ordentlich Öl sein, nicht wundern.

In einer Feuerfesten Form bei 220 Grad (Ober- Unterhitze) für gut 40 Minuten backen. Nach 20 Minuten nochmals von der Ölmischung draufstreichen.

Dazu geht ein Ratatouile oder woimmer einem der Sinn danach steht. Hier mit einem Sugo, Avocadocreme, Jofu-Knoblauchcreme und ein paar Nüssen zubereitet.

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Veröffentlicht am 9. August 2011 um 8:26 pm von Peter · Permalink · Kommentieren
In: Allgemein, Backofen, Essen, Gemüse, Grill, Rezepte · Schlagworte: , , ,

Waldschmaus!

Seit 2, 3 Wochen gibts wieder üppig Pilze im Wald. Bei uns sind das in erster Linie Steinpilze, Maronen und andere Röhrlinge. Dank der Witterung sind die Pilze einwandfrei und so gut wie unversehrt (im Sinne von Wurm & Co.)

Und was macht man mit diesen Leckereien? Pilze sind Lieferant wichtiger Spurenelemente und somit neben dem extrem leckeren Geschmack, einfach nur gesund. Naja, wenn man nicht die Falschen erwischt :-)

Brotwürfel in einer Pfanne kross anbraten und mit Knoblauch, Pfeffer und Salz würzen, die Pilze gut anbraten und dann für mindestens 10 Minuten dünsten. Zwiebeln dazu geben und zuletzt Petersilie sowie die Brotwürfel.Extrem lecker, leicht und dazu ein Glas Wein – Farbe egal – hauptsache er schmeckt gut.

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Veröffentlicht am 2. August 2011 um 8:57 pm von Peter · Permalink · Kommentieren
In: Allgemein, Essen, Pfanne · Schlagworte: 

Wer hätte das gedacht?

Gibt es das klassische Männeressen? Kann man Speisen in typisch Mann und typisch Frau einteilen? Sicherlich sagt sich fast jeder und ein wirklich klassisches Männeressen ist das “Fleischsalatbrötchen”.

Wenn man(n) nun an den Fleischsalat vor Jahren zurückdenkt, in denen man vielleicht noch Wurst und Fleisch gegessen hat, dann wird es schwer zu sagen warum ist da überhaupt Fleisch bzw. Wurst verarbeitet worden? ich erinnere mich daran, daß ein “guter” Fleischsalat einen hohen Anteil an Wurst hatte, geschmeckt hat man die allerdings kaum.

Mayonnaise und weitere Zutaten wie Gurken, eventuell Zwiebeln etc. sind die maßgeblichen Zutaten die geschmacksbildend wirken. Warum also nicht einfach die Wurst weglassen, die Mayonnaise durch vegane Mayonaise ersetzen und wegen dem Kaugefühl noch Veganes, Stückiges mit einarbeiten.

Der Fleischsalat von Vantastic Foods kam am Wochenende per Post bei mir an und ich war sehr gespannt.

Rein optisch in der viel zu großen Verpackung war es zu Beginn eher ein “naja”-Erlebnis. Allerdings steht er da dem “Original” in nichts nach.

Zum Frühstück auf ein Laugenbrötchen mit etwas Alsan darunter, so sollte es zum Test des Produktes kommen. Wir hatten Besuch und ich konnte somit gleich die Runde der Tester, wohlgemerkt – maskulin – erweitern.

Fazit: Der Veggie Fleischsalat von Vantastic Foods ist echt der Hit! Schmeckt authentisch ohne ein zu wurstiges  Erlebnis zu verursachen. Die Zutaten sind, im Gegenteil zum Original, wesentlich gesünder und der Preis ist absolut ok. Einziger Wehrmutstropfen ist, wie so oft, die zu große Verpackung. Ich gehe aber mal davon aus, die Verpackungsgröße  dient verschiedenen Produkten und betriebswirtschaftlich ist das ein Kompromiss.

Der Veggie Fleischsalat landet auf meiner “werde ich wieder kaufen” Liste und bekommt eine glatte 1 (EINS)

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Veröffentlicht am 2. August 2011 um 9:27 am von Peter · Permalink · Kommentieren
In: Allgemein, Testessen · Schlagworte: 

Rote Beete ganz anders…

Rote Beete kennen wir meist als Scheiben oder Sticks im Glas die in der Regel alle sehr ähnlich schmecken. Selbstgemachte heben sich da drastisch hervor und es lohnt sich.

Heute haben wir eine “Tüte voll” frischer Roter Beete aus dem Garten bekommen die natürlich sofort verarbeitet werden.

Aber was ist das? Da sind ja Blätter und Stengel dran. Ok ok, Rote Beete wachsen natürlich nicht im Glas sondern auf dem Feld. Gute Informationen findet man über Rote Beete z.B. bei Wikipedia Rote Beete.

Ich habe heute aber was ganz anderes gemacht.

Währen die Knollen der Roten Beete, in Salzwasser vor sich hin köcheln, hab ich mich der Blätter und Stengel angenommen.

Rote Beete Linguine mit Brattomaten

Zutaten für 2-4 Personen

  • 1/2 – 1/1 Packung Linguine
  • Die Blätter von 3 Rote Beete
  • Die Stengel von 3 Rote Beete
  • 8 kleine Tomaten
  • 1 Schalotte
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Soja Cuisine oder Sahne
  • Muskat
  • Chili
  • Zucker
  • Balsamico Essig
  • Salz
  • Pfeffer
  • Öl
  • Walnuss Öl
  • Eventuell Mehl oder Stärke

Zubereitung:

Die Stiele von den Knollen und den Blätter trennen, waschen und trockenschleudern. Die Schalotte und den Knoblauch kleinschneiden und in Öl andünsten. Die grob geschnittenen Blätter dazugeben und wie Spinat behandeln. Muskat, Pfeffer, Salz zugeben und Soja Cuisine plus etwas Wasser oder Sahne. Das Ganze ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen.

Die Nudeln in kochendes, gesalzenes Wasser geben.

Die Rote Beete Stiele in ca. 3cm lange Stücke schneiden und in Walnuss Öl andünsten. Wenn sie etwas weicher sind, etwas Zucker (2 TL) und ca. 3 EL Balsamicoessig zugeben, pfeffern und salzen sowie die Tomaten mit in die Pfanne geben. mittlere bis 3/4 Hitze bis die Flüssigkeit fast verdampft ist. Die Rote Beete Stiele herausnehmen und zu den Blättern geben. Die Tomaten anstechen und plattdrücken. Bei hoher Hitze den Tomatensaft verdampfen lassen und die Tomaten anbraten. Etwas Chili dazu und anrichten. Parmesan oder nicht ist Deine Entscheidung.

Guten Appetit!

Veröffentlicht am 21. Juli 2011 um 8:34 pm von Peter · Permalink · Kommentieren
In: Allgemein, Essen, Gemüse, Pfanne, Rezepte

Borretsch!

Borretsch, eine wunderschöne Pflanze die nicht nur die Bienen schätzen.

Im Garten breitet sich Borretsch gerne aus und liefert so, ab ca. Juli, Blätter und Blüten die sich zu vielen leckeren Gerichten verarbeiten lassen.

Ich habe hier eine Borretsch Tortilla mit Gemüse versucht. Der Versuch ist gelungen und das Rezept empfehle ich gerne zur Nachahmung.

Die Zutaten sind, bis auf die Zutaten der Borretsch Tortilla, eigentlich beliebig. Was an Gemüse obenauf kommt  kann, je nach Gusto, unterschiedlich sein.

Zutaten (4 Personen):

  • Blätter und Blüten von 6 großen Stangen Borretsch
  • 4 große vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • 8 EL NoEgg (Alternativ 4 Eier)
  • 100 ml Soja Cuisine
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Schalotte
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Kurkuma
  • Muskat
  • Safran
  • Milde Chilliflocken
  • Wasser
  • Mehl

Zubereitung:

Die Blätter und Blüten des Borretsch großzügig abschneiden und gut waschen. Zwiebeln und Knoblauch kleinschneiden und in Olivenöl andünsten. Den Borretsch und die klein geschnittenen Kartoffeln dazugeben. Das ganze mindestens 15 Minuten bei mittlerer Hitze dünsten lassen. Die Kartoffeln sollen jedoch nicht zerfallen.

Mit der Sojacuisine, NoEgg, einer Msp. Safran, einem TL Kurkuma, ca. 80 gr. Mehl und Wasser, einen Teig anrühren der Pfannkuchen Konsistenz hat.Etwas Muskat und Chiliflocken dazu und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Teig über den angedünsteten Borretsch geben und wie ein Pfannenkuchen auf beiden Seiten backen.

Nun machen wir uns an das Gemüse:

Die grünen Gemüse knapp vor Garpunkt kochen und in Eiswasser schnell abkühlen. Die Pilze die klein geschnittenen Zucchini und Auberginen (kein Bild) mit fein gehacktem Ingwer und etwas Knoblauch in Öl bei großer Hitze andünsten/braten. Den garen Brokkoli sowie die klein geschnittenen und gegarten Bohnen dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluß entkernte und klein geschnittene Tomaten (hier verschiedene Farben) dazugeben, umrühren und sofort mit etwas Petersilie, etwas Sesam anrichten. Kleingeschnittene grüne und rote Chili nach Geschmack.

Guten Appetit

Veröffentlicht am 10. Juli 2011 um 10:05 am von Peter · Permalink · Kommentieren
In: Allgemein, Gemüse, Pfanne, Rezepte

Und wieder im Lande

Nach einem ziemlich verregneten und kalten Bretagneurlaub sind wir einigermaßen froh wieder zu Hause angekommen zu sein. Wenn man schon das meiste in einer Region kennt, dann ist schlechtes Wetter echt übel. Da bleibt einem ja nichts ausser zu lesen, zu essen und zu trinken. Alles drei haben wir ausgiebig gemacht, was sich nicht gerade positiv auf mein Gewicht ausgewirkt hat. Aber hey, Urlaub in Frankreich kann nicht ohne Auswirkungen auf die Figur  zu Ende gehen, dann wäre was falsch gelaufen.

Ein wenig Brot, gutes Weißbrot mit etwas Öl, Bärlauchpesto und Kürbiskernmus bringt einen nach der langen Fahrt wieder auf Trab.

Wir haben dieses Jahr sehr viel leckeres Gemüse auf dem Speiseplan gehabt. Während die Panikmacher in Deutschland mit EHEC fette Kasse machten, haben wir uns Tomaten, Gurken und anderes Gemüse roh oder zubereitet schmecken lassen.

Etwas wirklich leckeres war eine Kreation aus jungen violetten Artischocken. Dazu den Artischocken 1/3 von oben abschneiden, die Blattspitzen rundum kappen und den Stiel am Bodenrand abschneiden. Nun in der Mitte halbieren und alle Schnittstellen gleich mit Zitronensaft einreiben.

Das Stroh mit einem Teelöffel herausstechen und auch hier gleich etwas Zitrone aufträufeln. Nun in einer feuerfesten Form auf die Blattseite legen und mit ordentlich Wein angießen. Dazu gut Olivenöl, Salz, Pfeffer und blaue Zwiebeln obenauf. Zum Schluß mit Rosmarin abdecken und so in den heißen Grill oder Backofen. Nach 20 Minuten etwas Wein nachgießen sofern dieser verdampft ist und nach weiteren 20 Minuten sollte die Flüssigkeit verdampft sein und die Artischocken braten im Olivenöl. Alle umdrehen und nochmals etwas Wein angießen und für weitere 20 Minuten im Grill / Backofen lassen. Sie sollten auf der Schnittseite leicht anbraten und fertig.

Mit etwas Vinaigrette oder einer Knoblauchmayonaise ein Gedicht!

Apropos Mayonaise. Wir hatten den Wagen mit allerlei veganem Futter beladen sowie mit Eiern von den uns bekannten Hühnern. Die Eier haben wir aufgebraucht, das vegane Futter blieb weitestgehend unangetastet dank den frischen Gemüsen, den wunderbaren Artischocken usw.

Naja, wir haben auch Käse gegessen und den ultimativen Test durchgeführt. Mir hat es die letzten fast 2 Jahre keine Ruhe gelassen und ich wollte unbedingt wissen wie das mit dem Fleisch so ist, schmeckt es wirklich, ekelt es mich oder wird etwas vollkommen unerwartetes geschehen, wenn ich ein Stück Fleisch esse.

Mit diesen Gedanken habe ich ein Stück eines Limousinrindes gekauft welches sein Leben im Freien, in Mutter/Kalb-Haltung verbringen durfte. Das war mir schon wichtig obgleich am Ende der Tod und Tonnen an Gülle übrig bleiben.

Ein Stück Entrecote erster Klasse. Perfekt abgehangen und auf dem Grill medium zubereitet. Ein Fleischfresser würde perfekt dazu sagen.

Der erste Biss war ungewohnt und gleichzeitig überraschend. ich kann nicht sagen das es nicht geschmeckt hat aber schon beim zweiten Bissen hat sich, neben dem Geschmack von Fleur de Sel, Pfeffer und Röstaromen, ein schaler Trangeschmack breit gemacht der, nach weiteren Bissen, nur noch Langeweile verbreitete.

Das kann nur die Gewohnheit gewesen sein, daß ich früher dachte “dies ist der ultimative Genuss”. Das ist er definitiv nicht und ich kann nur allen “Fleischliebhabern” raten ihren Horizont zu öffnen und von ihrem schmalen Brett runter zu springen.

Allerdings hat mir dieser Versuch ein doch schlechtes Gewissen bereitet und es hat 2, 3 Tage gedauert bis ich die Erfahrung verdaut hatte. Ach übrigens, die Verdauung hat auf dieses Stück mit früher öfters bekannten, üblen Gerüchen reagiert, die ich seit nun fast 2 Jahren nicht vermisst habe.

Der zweite Versuch war Fisch. Es ist mir früher schon immer schwerer gefallen auf Fisch als auf Fleisch zu verzichten und so kam auch ein Stück Seeteufel auf den Grill.

Im Lauch gegrillt und mit einer hellen, altbewährten Soße (Noily Prat, Gräten, Gemüse usw.). Dazu Kartoffeln, ebenfalls vom Grill, sowie eine Aubergine.

Und was soll ich sagen, im Vergleich zum Entrecote hat der Fisch wirklich lecker geschmeckt. Obgleich die Soße den eigentlichen Fisch übertraf. Aber ohne Fisch keine solche Soße.

Dazu haben wir noch ein paar gegrillte Jakobsmuscheln versucht (kein Bild). Eine langweilige Geschichte die eigentlich ausser ihrer Exklusivität, da teuer, nichts zu bieten hat. Naja, so ist es eben vielfach, man denkt es müsste schmecken weil selten, teuer und ein paar geschmacklose “Gourmets” leben vor wie langweilig man sein kulinarisches Leben gestalten kann. Auch den High-Class Champagner den wir dazu getrunken hatten hätte ich gerne durch einen einfachen Cremant von der Loire ersetzt.

Wahrscheinlich werden mich nun einige steinigen aber ich musste das versuchen um nun mit mir vollkommen im Klaren zu sein wie mein Weg ist und sein wird.

Eine ganz leckere Geschichte habe ich auf die Schnelle zubereitet indem ich, Olivenöl mit angedünstetem Knoblauch auf einem Brot verstichen habe, darauf ein wenig Reblochon verteilt habe und obenauf dicke gegrillte Gemüsescheiben (Zucchini, Aubergine, Tomate) gegeben habe. In den Backofen bis der Reblochon verlaufen ist. Geht garantiert auch mit No Muh Melty.

Einige Blätter Basilikum dazu und etwas roten Chicoré-Salat. Die rote Sorte ist kaum bitter und schmeckt eher süss und sehr lecker. Mal sehen ob ich den hier auch finde.

Noch etwas Öl, Salz und Pfeffer darüber und die zweite Brothälfte, eine Art französisches Fladenbrot von der schönen Bäckerin in Plouha, obendrauf.

Voilá, meine Frau war begeistert (vom Essen), ich auch (vom Essen und der schönen Bäckerin aus Plouha). So einfach, preiswert und definitiv ein megaleckeres Mahl.

Die Tarte!

Wenn man in Frankreich ist, ist eine, zwei oder mehrere Tartes Pflicht. Das klassische Teigrezept und eine Füllung aus Lauch, Spargel und diversen anderen Gemüsen. Tomatenscheiben obenauf und ab in den Backofen. Die Details kenne ich nicht mehr. Dazu einen Spargelsalat der, an einem der 3 schöneren Tage, so richtig gut passte.

Blanchierter Spargel, Tomate, Zwiebel, Avocado, Balsamico, Olivenöl und Parmesan.

Die gefüllten Champignons wurden mit einer selbstgemachten Auberginencreme (siehe Blog) gefüllt.

 

Fin en Ragout Fin

Ein Versuch der spontan entstand war meine vegetarische Ragout Fin Variante. Anstatt Fleisch kam hier kleingeschnittenes, angebratenes Seitan zum Einsatz. War ebenfalls sehr lecker auch wenn ich mich nicht mehr wirklich an das Rezept erinnere. Ich werde das bei Gelegenheit hier nachkochen und berichten. Es waren auf jeden Fall viele Champignons verarbeitet.

 

 

 

 

 

Die noch dampfende Artischocke gabs dazu mit einer Vinaigrette und obenauf einen Klecks Kräutercreme. Schöne Kombination, obgleich jedes für sich bereits mehr als satt machte.

Als Dessert gab es wieder etwas leckeres von der schönen Bäckerin aus Plouha:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicht gesund, nicht vegan aber traumhaft lecker.

Ansonsten haben wir die Spaziergänge am Atlantik genossen und die Seele baumeln lassen. Ein paar Eindrücke der Landschaften, der Strände, der Stadt Morlaix….

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Veröffentlicht am 19. Juni 2011 um 12:29 pm von Peter · Permalink · Kommentieren
In: Beilagen, Essen, Gemüse, Grill, Info, Pfanne, Salat, Unterwegs

Sind dann mal weg …….

Fahne der Bretagne

Veröffentlicht am 27. Mai 2011 um 7:06 pm von Peter · Permalink · Kommentieren
In: Allgemein

Kandierte Tomaten + Paprika mit Reiskuchen

Schwierig einen Namen dafür zu finden. Der Reiskuchen wurde mit Soja Cuisine, NoEgg, Safran, Tempura, gekochtem Jasminreis, getrocknete Tomaten, Kürbiskerne, Salz, Pfeffer und Korinaderpulver “angerührt” und in Sesamöl, in Backringen gebraten.

Die gehäuteteten und entkernten Tomaten- und Paprikaviertel wurden gekühlt und dann mit einer Rotebeete/Balsamico-Reduktion mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft im Backofen “kandiert”.

Ein kleines, leichtes, exzellentes Leckerchen.

Dazu ein wenig gegrillte und marinierte Auberginen und Paprika.

Guten Appetit!

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Veröffentlicht am 26. Mai 2011 um 9:33 pm von Peter · Permalink · Kommentieren
In: Allgemein, Backofen, Beilagen, Essen, Gemüse, Rezepte

Kinder an die Macht!

Veröffentlicht am 23. Mai 2011 um 5:56 pm von Peter · Permalink · Kommentieren
In: Allgemein, Info

Odeuvre!

Ganz schnell zubereitet, gut vorzubereiten und unwahrscheinlich flexibel. Gegrillte Zucchinischeiben mit ein paar Zutaten nach Gusto zu leckeren Vorspeise zaubern. Dazu etwas Spargel an einer Vinaigrette oder einfach so.

Der Spargel wurde in der Pfanne mit etwas Zucker, Salz, Zitrone und Balsamicoessig angedünstet.

Auf einer Zucchini sind Wakame Algen in Sojasoße, Sesam und japanischem Essig.

Veröffentlicht am 22. Mai 2011 um 2:47 pm von Peter · Permalink · Kommentieren
In: Allgemein, Beilagen, Gemüse, Rezepte

Spinattortilla auf Gemüse und Spargel

Nicht ganz die klassische Tortilla aus Spanien aber definitiv ein leckeres fleischloses Gericht. Zur Tortilla gehören Eier. Ich kenne die Hühner quasi beim Vornamen. Glückliche Hühner UND Hähne die es einem gelegentlich ermöglichen ein eihaltiges Rezept zu kochen – Merci euch Hühnern dafür!

Zutaten Tortilla (4 Personen)

  • 6 große Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
  • 3/4 Liter Olivenöl
  • 6 Eier
  • 1/2 Packung Soja Cuisine
  • 150-200 ml Soja-Reisdrink
  • 500 gr. frischen Spinat
  • 1 Zwiebel
  • 4 Zehen Knoblauch
  • 1 große Fleischtomate
  • 3 EL gerösteter Buchweizen
  • “Käse” (Vegusto oder Parmesan)
  • Muskat
  • Meersalz
  • Pfeffer
  • Schwarzer Sesam

Zubereitung

Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und mit etwas Öl anschwitzen. Die kleingeschnittenen Knoblauchzehen zugeben. Ebenso den gewaschenen Spinat kochen bis er zusammengefallen ist. Mit etwas Salz, Pfeffer und Muskat würzen und in ein Sieb geben. Die Flüssigkeit auffangen.

Die Kartoffeln schälen und in Würfel mit maximal 1 cm Kantenlänge schneiden. Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Kartoffeln ca. 10 Minuten braten. Die Kartoffeln dürfen dabei nicht braun werden. Auf Küchentuch abtropfen und leicht abkühlen lassen.

Die Eier mit dem Spinatsud, 3/4 des Reis-Sojadrinks und der Hälfte der Soja-Cuisine verquirlen und mit etwas Salz, Muskat und Pfeffer würzen.

In eine geölte Form eine Lage Kartoffeln geben und mit der Flüssigkeit abdecken. Nun eine Lage Spinat darüber und etwas Buchweizen darüber geben. Wieder eine Lage Kartoffeln, Flüssigkeit usw.. Wenn die Flüssigkeit zu wenig ist gibt man einfach noch etwas Soja-Reisdrink dazu.

Die Tomate in dünne Scheiben schneiden und oben auflegen.

So das Ganze für ca. 45 Minuten bei 180 Grad in den Backofen (Ober-Unterhitze). Dann den “Käse” darüber und nochmal 20 Minuten im Backofen lassen. Die Masse sollte fest sein und sollte eine rehbraune Färbung haben.

 

Zutaten Gemüse

  • 4 rote Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 200 ml passierte Tomaten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Balsamicocreme
  • 1 EL Limettensaft
  • 1/2 dicke Zucchini
  • 2 Möhren
  • Salz
  • Pfeffer
  • Rosmarinnadeln
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Olivenöl

Zubereitung

Die Paprika vierteln und entkernen. Im Backofengrill schwarz angrillen. Mit einem feuchten Tuch abdecken und nach 5 Minuten die Haut abziehen. 2/3 der Paprika kleinschneiden, 1/3 in schöne Rauten schneiden.

Die klein geschnittene Zwiebel in etwas Öl andünsten und den Paprika (nicht die Paprikarauten) dazugeben. 5 Minuten mitdünsten lassen und die passierten Tomaten, das Tomatenmark sowie den klein geschnittenen Knoblauch und 1 TL klein geschnittene Rosmarinnadeln zugeben. Nach 10 Minuten das Ganze mit dem Zauberstab zu einem feinen Püree verarbeiten und mit Salz und Pfeffer sowie dem Limettensaft und der Balsamicocreme abschmecken.

Die Zucchini in ca. 4mm starke runde Scheiben schneiden, Die Möhren in ebenso starke Streifen. In einer Grillpfanne mit etwas Öl anbraten und mit einem Küchentuch vom Öl befreien.

Zu Spargel oder der Hollandaise brauche ich sicher nichts zu sagen, außer vielleicht das es auch vegane Hollandaise gibt die wirklich sehr lecker schmeckt. Mit etwas Petersilie daruntergemengt – lecker.

Guten Appetit

Veröffentlicht am 15. Mai 2011 um 2:58 pm von Peter · Permalink · Kommentieren
In: Allgemein, Backofen, Essen, Gemüse, Rezepte

Salat von Seitlingen und Avocado

Ein wundervoller Salat als Vorspeise oder einfach so. Einfach zuzubereiten und ein echter Genuss. Die Avocado sollte dabei reif sein. Unreife, zu feste Avocados reifen am Besten wenn man sie in Zeitungspapier eingewickelt bei Zimmertemperatur 2-3 Tage liegen läßt.

 

Zutaten (4 Vorspeiseportionen)

  • 1 reife Avocado
  • 3 große Kräuterseitlinge
  • Saft von einer halben Zitrone
  • 1 TL Zesten von der Zitrone
  • 4 EL weißer Balsamico
  • 1 TL Meersalz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • frische Thymianblätter
  • Thymianblüten
  • Extra natives Olivenöl

Die Kräuterseitlinge mit Öl bepinseln und auf dem heißen Grill oder in der Pfanne ringsum anbraten. Das dauert ca. 15 Minuten. Zur Seite legen und aus den Zutaten (bis auf die Avocado und die Thymianblüten) eine Vinaigrette anrühren. Die Thymianblüten mit der Schere kleinschneiden beziehungsweise die rosa-weißen Blüten abschneiden.

Die Avocado in zwei Hälften schneiden, schälen und ca. 4 mm starke Scheiben schneiden. Die Pilze in ebenso starke Scheiben schneiden und abwechselnd auf einem vorgewärmten Teller geben. Die Vinaigrette darüber und die Thymianblüten darauf verteilen. 5 Minuten ziehen lassen – voilá.

 

Veröffentlicht am 15. Mai 2011 um 2:20 pm von Peter · Permalink · Kommentieren
In: Allgemein, Beilagen, Essen, Gemüse, Rezepte, Salat · Schlagworte: ,

Risotto oder Pampenade

Ein Rezept aus dem Umstand heraus, dass ich mich nicht entscheiden konnte, mache ich nun etwas asiatisches oder doch den klassischen Italiener. Mehr Italien – ganz klar.

Zucchini in Scheiben und in der Pfanne angebraten, mit etwas Thymian und Sallz bestreut und auf einem Küchentuch beisiete gestellt.

Roten und gelben Paprika im Backofen scharf gegrillt, die Haut abgezogen und aus 2 Dritteln und 4 entkernten und geschälten Tomaten eine Pampenade gekocht. Ein klein wenig Knoblauch und Tomatenmark, Salz und Pfeffer dazu – voilá

Grüne Thai-Stangenbohnen gewaschen und in 5 cm Stücke geschnitten, in Salzwasser 5 Minuten gekocht und abgeschreckt.

1/2 Fenchel mit etwas Zucker und Sojasoje angebraten, alle anderen Zutaten bis auf die Pampenade dazu und kurz anbraten /erhitzen lassen. Den zwischenzeitlich fertigen Thai-Reis auf einen Pampenadenspiegel setzen und das Gemüse verteilen. Reis übrigens immer im Reiskocher – wer noch keinen hat, die preiswerten Geräte sind definitiv die besseren wenn es um den Geschmack geht udn um den geht es ja schließlich.

Easy, lecker, leicht und sicherlich auch gesund.

Guten Appetit!

Veröffentlicht am 4. Mai 2011 um 5:52 pm von Peter · Permalink · Kommentieren
In: Allgemein, Asiatisch, Essen, Gemüse, Pfanne, Reis

Eiszeit!

Lecker ist das! Sommer, Sonne und ein frisch zubereitetes Eis, ein veganes Eis inspiriert aus “Great Chefs Cook Vegan”. Zwei leckere, leicht abgewandelte Eiscremes die ohne Weichmacher oder tierische Produkte auskommen und exzellent schmecken. Die beiden Eiscremes stehen für unzählig mögliche Varianten

Mochi Eiscreme


Zutaten für 4 Portionen:

Für Mochi:

  • 200 Gr. Cashew Nüsse
  • 150 gr. Junges Kokosnussfleisch*
  • 50 ml Agaven Dicksaft **
  • 50 ml Kokosnussöl **
  • Prise Salz
  • 1 Vanilleschote
  • 60 Gr. Hafermehl
  • 80 Gr. Kokosnussmehl

Für die Basilikum / Grüntee Eiscreme:

  • 100 Gr. Cashew Nüsse
  • 100  Gr. ungesalzene Macadamia Nüsse
  • 100 Gr. Junges Kokosnussfleisch
  • 60 ml Agaven Dicksaft
  • ca. 300 ml Wasser
  • 1 Vanilleschote
  • 20 Blätter Basilikum
  • 3 Beutel milden Grünen Tee
  • Prise Salz
  • 100 Gr. Kokosnussöl

Für die Goji Beeren Eiscreme:

  • 100 Gr. Cashew Nüsse
  • 100  Gr. ungesalzene Macadamia Nüsse
  • 100 Gr. Junges Kokosnussfleisch
  • 60 ml Agaven Dicksaft
  • Saft einer halben kleinen Limette
  • ca. 200 ml Wasser
  • 1 Vanilleschote
  • 150-200 gr. Goji Beeren
  • Prise Salz
  • 100 Gr. Kokosnussöl

* Asia-Shop; ** Reformhaus

Vorbereitungen allgemein:

Die Vanilleschote für das Mochi auskratzen und das Mark beiseite stellen. Die Schoten für die Eiscremes ebenfalls auskratzen, Mark und ausgekratzte Schote jeweils in das Wasser geben, kurz aufkochen und stehen lassen.

Die Nüsse jeweils grob hacken und in lauwarmes Wasser für 2 Stunden einweichen

Die Goji Beeren für mind. 30 Minuten in warmes Wasser einweichen

Das Hafermehl gewinnt man aus Haferflocken die man mörsert oder im Mixer zu Mehl mahlt. Ebenso das Kokosmehl, hier ist die Ausgangsbasis Kokoschips/Stücke oderzur Not Kokosraspel. Beim Kokos aufpassen das, sofern man es im Mixer zu Mehl verarbeitet, es nicht klumpt.

Den grünen Tee aus den Beuteln befreien und mit dem Mörser feinst mörsern, duch ein feines Sieb sieben.

Das gewaschene Basilikum mit den Fingern grob zerrupfen (nicht schneiden)

Zubereitung Mochi

Die Nüsse absieben und mit dem Vanillemark und den restlichen Zutaten OHNE die beiden Mehle vermengen und im Mixer oder mit dem Zauberstab fein pürieren.

Nun die Mehle zu gleichen Teilen zugeben bis eine Kartoffelbrei ähnliche Konsistenz entstanden ist.

Die Masse auf einem mit Kokos/Hafermehl gemehlten Brett ca. 1 cm dünn ausrollen und obenauf mit dem Rest Mehl bestreuen. Sollte kein Mehl übrig sein dann kann man sich diesen Schritt sparen.

Ab in den Kühlschrank damit und mindestens 6 Stunden kühlen lassen.

Zubereitung Eiscremes

Die Zubereitung der Eiscremes ist simpel. Einfach alle Zutaten bis auf das Basilikum bei der Basilikum / Grüntee-Eiscreme und das Vanille-Wasser (ohne Schoten) zusammenmengen und mit dem Mixer oder dem Zauberstab fein pürieren. Nur so viel Wasser zugeben das die Masse etwas flüssiger als fertige Eiscreme ist. Bei der Basilikum/Grüntee-Eiscreme nun das Basilikum zugeben und nochmals durchmixen bis das Basilikum fein püriert und verteilt ist.

Die Eiscremes in der Eismaschine verarbeiten und in der Tiefkühltruhe für ca. 6 Stunden weiter gefrieren lassen. Nicht zu lange sonst wird das Eis zu hart.

Zur Zubereitung kann man die Eiscremes zwischen zwei Mochiplättchen geben oder man wickelt das Mochi um die Eiscreme und schneidet es in Tranchen.

Guten Appetit

Veröffentlicht am 3. Mai 2011 um 5:32 pm von Peter · Permalink · Kommentieren
In: Allgemein, Dessert, Rezepte