Crispy Seitan Nuggets
Du kennst Seitan nicht? Dann empfehle ich Dir den Wikipedia Beitrag über Seitan: WIKI Seitan
Ich habe viel experimentiert und bin weitestgehend begeistert von der Vielfalt die Seitan einem liefert. Hier habe ich ein wirklich gelungenes Rezept zur Herstellung knuspriger Nuggets die man warm oder kalt, einfach so oder als Ersatz für z.B. ein Wiener Schnitzel essen kann.
Grundregel! Je kleiner und flacher der Nugget, desto besser das Ergebnis. Also komm nicht in die Versuchung ein XXl Schnitzel mit Seitan herstellen zu wollen. Allerdings wollen das sowieso nur einige Adiposita Klopse.
Zutaten:
- 200 gr. Glutenmehl
- 10 Shitakepilze ohne Stiel
- 1 Zehe gepresster Knoblauch
- 6 EL Sojasoße
- 100 ml Brühe
- 60 ml Sojamilch oder Milch
- Rapsöl
- Pfeffer
- 1 TL Zitronensaft
- 1 TL Korianderpulver
Für die Kochbrühe:
- 1/2 Liter Brühe (den Rest von oben dazu)
- 4 Zehen gepresster Knoblauch
- 60 ml Sojasoße
- 1 TL Flüssigrauch
Zubereitung:
Die Shitake Pilze in feinste Würfelchen schneiden und in etwas Öl scharf anbraten. Mit der Sojasoße ablöschen, vom Herd nehmen, die Brühe und den Knoblauch zugeben. Mit dem Zauberstab feinst pürieren und am Ende mit den restlichen Zutaten abschmecken. Die Brühe sollte gut gesalzen schmecken.
Das Glutenmehl in der Küchenmaschine mit dem Knethaken kneten und 2/3 der Brühe zugeben. Wenn die Konsistenz erreicht ist noch 3 Minuten kneten lassen.
In der Zwischenzeit die Kochbrühe ansetzen.
Vom Teig etwa walnussgroße Stücke abreißen und zu kleinen Pfannekuchen formen. Dabei hilft z.B. ein schwerer, flacher Klopfer. Sollte sich der Teig gleich wieder zusammenziehen (Gummi), dann hat er zu lange geknetet. Macht nichts, in dem Fall die Teile direkt vor dem Kochen oder braten platt drücken.
Variante 1
Die “rohen” Teigstücke in gut Öl von beiden Seiten goldbraun bis rehbraun langsam anbraten. Man darf sie dabei gerne mehrfach wenden, muß man aber nicht.
Auf etwas Küchenkrepp abtropfen lassen, mit Meersalz (vorzugsweise Fleur de Sel) und Pfeffer aus der Mühle würzen und essen
Variante 2
Die Teigstücke in die Kochbrühe geben und ca. 15 Minuten leicht kochen lassen. Dabei immer wieder etwas durchrühren sofern mehrere Lagen im Topf sind. Abtropfen lassen und so als kleingschnittene “Schnetzel” in z.B. Thaicurry verwenden (extrem lecker) oder paniert rausbacken oder einfach so braten. Die gekochte Variante ist etwas weicher, wird nicht so knusprig aber ist universeller einsetzbar.
Mein Favorit ist Variante 1
Guten Appetit!
In: Allgemein, Asiatisch, Essen, Pfanne, Rezepte
Leckere Aufstriche
Aufstriche sind in der vegetarischen Küche oder besser, in einem vegetarischen Leben sehr wichtig. Hier zwei Varianten von Aufstrichen. Ein veganer und ein vegetarischer.
Il pomodoro saporito
Zutaten:
- 1 Dose San Marzano Tomaten
- 4 Zweige Basilikum
- 50 gr. Bio Alsan
- 1 EL Olivenöl
- 1 kleine Zehe gepresster Knoblauch
- Salz
- Pfeffer
- Chillipulver
Zubereitung:

Von den Dosentomaten das innere entfernen und die Filets mit der Tomatensoße zusammen pürieren. Bitte darauf achten das möglichst wenige oder keine Tomatenkerne enthalten sind. Das Ganze in eine große beschichteten Pfanne geben und bei hoher Hitze schnell einkochen lassen. Am besten einen Kochlöffel mit gerader Vorderseite und die pürierte Masse durch die Pfanne schieben bis es von Püree artiger Konsistenz ist. Kurz vor Ende den Knoblauch zugeben.
In ein Gefäß geben und etwas abkühlen lassen. Salzen und pfeffern und ein wenig Chillipulver zugeben. Wenn das Püree nur noch lauwarm ist, den in Würfel geschnittene Alsan zugeben und vermengen bis eine homogene Masse entstanden ist. Die Blätter des Basilikum mit einem sehr scharfen Messer kleinschneiden und unterheben. Im Kühlschrank erkalten lassen.
Mozzarella e Carciofi
Zutaten:
- 1 Kugel Büffelmozzarella
- 1 EL Parmesan
- 2 große eingelegte Artischoken in Öl mit Stiel oder 3 ohne
- 80 gr. Butter
- 1 EL Olivenöl
- 1 TL Rosmarinnadeln
- Pfeffer
- Salz
- 1 Zehe gepresster Knoblauch
- 1 TL milde Chilistücke
- Öl zum Anbraten
Zubereitung:

Die Artischocken kleinschneiden und in etwas öl anrösten und leicht abkühlen lassen. Den Mozzarella und die Artischocken kleinschneiden und alle Zutaten mit dem Zauberstab pürieren. Eventuell ein paar größere Stücke Artischocke aufheben und nach dem Pürieren untermengen. Abschmecken und Fertig – war doch easy!
Die Aufstriche vor dem Verzehr am Besten ein paar Stunden ziehen lassen.
In: Allgemein, Aufstriche, Essen, Rezepte
My Pizza – Update!
Auch alt Bewährtes kann ab und an einen refresh bekommen. So habe ich mir vor kurzem in einer Sendung über Pizza in Neapel eine neue Rezeptvariante abgeschaut und was soll ich sagen, es ist das beste Rezept das ich jemals für Pizzateig hatte. Nicht wirklich das Rezept, sondern die Zubereitung des Teigs.
Basis ist mein Pizzateig Rezept hier im Blog
Zubereitung:
200 ml lauwarmes Wassermit der zerbröselten Hefe, Salz und Zucker verrühren bis alles aufgelöst ist.
Nun das Mehl zugeben und mit der Küchenmaschine (Knethaken) oder von Hand vermengen.
Das Olivenöl zugeben und Wasser oder Mehl zugeben bis der Teig recht locker aber nicht mehr al zu klebrig ist.
Mindesten 1.5 Stunden an einem warmen Ort ruhen lassen
Nochmals kneten und in 2 oder 3 Teile teilen und nochmals für 20 Minuten ruhen lassen.
Als Belag hatte ich derletzt eine äußerst simple aber leckere Margaritha Variante aus Eiertomaten aus der Dose die ich vom Stunk und Kernen befreite und mit dem Zauberstab pürierte, 1 EL Tomatenmark darunterrühren und mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Oben auf etwas Büffelmozzarella, etwas Edamer frische, sehr dünn geschnittene Champignons. Ab in den Ofen und am Ende ein klein wenig Olivenöl darüber tropfen und nochmals ein wenig Oregano.
Einfach aber extrem lecker!
In: Allgemein, Essen, Pizza, Rezepte
Wer sagt das?
Wer sagt, dass Pizza ohne Salami, Schinken oder sonstiges totes Tier nicht schmeckt? Ich würde sagen, extrem lecker mit gegrilltem Gemüse und einem leckeren Teig.
Mit aber auch ohne Käse (dann nach dem Backen einen Schuss Olivenöl nicht vergessen). Und wenn mit Käse, dann bitte einen Büffel Mozarella und nicht irgendein Supermarkt Tüten-Pizzakäse.
In: Allgemein, Essen, Pizza, Rezepte · Schlagworte: Aubergine, Gemüse, Pizza, Zucchini
Steak vom Blumenkohl
Ich hätte mir nicht gedacht, daß es so lecker schmeckt. Blumenkohl als Steak ohne viel Brimborium. Versucht es, es ist wirklich lecker. Die Idee selber stammt aus dem Kochbuch “Great chefs cook vegan”, ein empfehlenswertes veganes Kochbuch.
Zutaten (für 2 Personen):
- 1 mittelgroßen Blumenkohl
- 1/4 Brokkoliröschen
- 1/2 Zucchini
- 1 handvoll Basilikum
- 3 EL kleingschnittener Lauch
- 1/2 milde Chilischote
- 3 EL Soja Joghurt
- Brühe
- Salz
- Pfeffer
- Rapsöl
Zubereitung:
Den Blumenkohl in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden und die mittleren beiden zum Anbraten verwenden. Vom restlichen Blumenkohl ca. 1/3 kleinschneiden. Den Rest z.B. für eine Blumenkohlsuppe aufheben.
Den klein geschnittenen Lauch in Öl andünsten und mit etwas Brühe ablöschen. Die Brokkoliröschen, die klein geschnittene Zucchini und die Chilischote zugeben und für ca. 20 Minuten köcheln lassen. Alles in einen Mixer geben und fein pürieren. Zum Ende hin das Basilikum zugeben, abschmecken und mit dem Soja Joghurt verrühren.
Die Blumenkohlscheiben in etwas Öl anbraten (ca. 6 Minuten pro Seite), salzen und auf dem Gemüsepüree anrichten. Wer mag nimmt noch etwas Sauce Hollandaise dazu und dekoriert mit Petersilie und einer Balsamicoreduktion.
In: Allgemein, Beilagen, Essen, Gemüse, Pfanne, Rezepte
Zweierlei Petersilie
Eine kleine feine Vorspeise zur Zeit der Wurzelgemüse.
Zutaten Petersiliesuppe (2 Personen):
- 2 große Petersiliewurzeln
- Salz
- Wasser
- 2 EL Soja Cuisine oder Sahne
- 2 TL Kürbiskernöl
Zubereitung:
Ebenso einfach wie die Zutaten, destaltet sich die Zubereitung. Die Wurzeln schälen und vom Strunk befreien, 1,5 Wurzeln in kleine Stück schneiden und mit Wasser und etwas Salz für mindestens 1 Stunde köcheln lassen. Absieben und die restliche Petersilie, ebenfalls in kleinen Stücken, in die warme Brühe geben und 15 Minuten stehen lassen. Mit ordentlich Salz abschmecken und vor dem Servieren nochmals kurz erhitzen und die Petersilie Stücke rausnehmen. Den Esslöffel Soja Cuisine oder Sahne vorsichtig in eine Ecke, bei runden Tellern dürfte das allerdings schwierig werden, geben und je einen TL bestes Kürbiskernöl zugeben.
Polenta von der Petersilie
Nein nein, die abgeseihten Petersilie Stücke (des 2. Durchgangs) sind nicht für den Abfall, daraus lassen sich leckere Gerichte kochen. Hier eine Polenta von der Petersilie
Zutaten (für 2 Personen)
- 1 Tasse Polentagrieß
- 1/2 Bund Petersilie
- 2 Eier oder wahlweise 3 EL No Egg
- 1/2 gekochte Petersiliewurzel in Stücken
- 1/2 Zehe Knoblauch gepresst
- 2 EL Dinkelmehl
- 2 Tassen Brühe
- Salz
- Pfeffer
- Chilipulver
- Fett zum Braten
Zubereitung:
1 Tasse Brühe erhitzen und den Polentagrieß einrühren. Unter Rühren für 5 Minuten köcheln lassen ohne das es Blasen wirft. Wenn es zu fest wird, etwas Wasser zugeben. Nebenbei die Petersiliewurzel mit der restlichen Brühe glatt mixen und zur Polenta geben. Umrühren und vom Herd nehmen, 10 Minuten abkühlen lassen.
Die Petersilie fein hacken und mit den restlichen Zutaten vermengen bis eine Konsistenz, ähnlich eines Kartoffelbreis, erreicht wird.
In etwas Fett in Metallringen oder als kleine Küchlein goldgelb ausbacken und im Anschluss bei 220 Grad Ober- Unterhitze im Backofen für 20 Minuten backen.
In: Allgemein, Essen, Pfanne, Rezepte, SuppenSoßen
It´s not a Fish …. it´s a Tofu
Bei Gelegenheit werde ich die Zubereitung des Tofufisches in Bildern dokumentieren. Auf jeden Fall eine leckere Alternative zu allem was in den Meeren zappelt.
Zutaten Tofufisch:
- 1 Block Tofu (nicht zu fest, ich nehme Taifun)
- 4 EL Sojasoße
- 2 TL getrocknete Algen
- Saft einer halben Limette
- 1 TL Korianderpulver
- Chilipulver
- Pfeffer
- Sesamöl
- Sesam
- Weiße Brotkrumen (Asialaden)
- 2 Eier
- Mehl
Zubereitung Tofufisch:
Die Algen in Wasser für ca. 30 Minuten einweichen, den Tofu in zwei Platten schneiden und in der Sojasoße mit 4 EL des Algenwassers sowie der Algen für 20 Minuten ziehen lassen. Nun alles zusammen in eine Pfanne geben und erhitzen bis die Flüssigkeit verdampft ist. Etwas Sesamöl zugeben und den Tofu leicht anrösten. Limetensaft zugeben und den Tofu zur Seite geben und abkühlen lassen.
Die Stücke leicht andrücken / plattdrücken um eine etwas “uneckige” Form zu erhalten (der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt).
Mit dem Korianderpulver, Chili und Pulver würzen und etwas von den Algen aus der Pfanne sehr klein schneiden und auf dem Tofu verteilen.
Die Stücke in Mehl wenden, in den verquirlten Eiern wenden und in die Brotkrumen, gemischt mit Sesam geben und in Sesamöl auf beiden Seiten goldbraun braten.
Das Gemüse wurde geschnitten kurz blanchiert und dann in der Pfanne leicht gebraten. Lediglich leicht gesalzen – voil´a
Die Gemüse: Zucchini, Karotte, Champignons, Brokkoli, Frühlingszwiebel, Stangensellerie, Brokkoliblätter,
Die Erdnuss Soße ist eine klassische Thai-Erdnuss Soße.
In: Allgemein, Essen, Pfanne, Rezepte, Salat, Tofu
Asia meets ….. Petersilie
Eine kreative Kombination nach dem Motto “was gibts zu essen …. mal sehen was ich da draus basteln kann”.
Die Zutaten:
- Feldsalat (Ackersalat)
- Ruccolasalat
- Shiitakepilze
- Petersiliewurzel
- Brotwürfel
- 1 Knoblauchzehe
- Sesam
- Salz Pfeffer
- Fett zum Braten
Zutaten für das Dressing:
- 2 EL Weißweinessig
- 1 EL Mangopüree
- 1 EL Orangenpüree
- 1 Msp Chilli
- 1 TL Ingwersaft
- 1/2 Zwiebel
- 2 TL Limetensaft
- Salz
- Pfeffer
- Rapsöl
Zubereitung:
Essig, Mangopüree, Orangenpüree, Ingwersaft, Limetensaft mit der fein gewürfelten Zwiebel für 15 Minuten ziehen lassen. Dann die Zwiebelstücke grob entfernen und mit den restlichen Zutaten das Dressing fertigstellen. Es darf schön dickflüssig sein.
Die Petersiliewurzel in hauchdünne Scheiben schneiden und in Fett frittieren. Anschließend abtropfen lassen und salzen.
Die Shiitakepilze in einer Pfanne mit Fett anbraten, salzen und pfeffern sowie mit etwas schwarzem und hellem Sesam vermengen und beiseite stellen. Die Brotwürfel in Fett mit Knoblauch und Salz anrösten. Mit den Salaten auf den Tellern verteilen und das Dressing verteilen. Die Petersiliechips darüber geben.
Die auf dem Bild abgebildeten Algen gibts hier ebenfalls als Rezept (Suche nach Algen)
In: Allgemein, Essen, Rezepte, Salat
Hot Veggie Salad
Lust auf einen leckeren Salat der auch dem Salatmuffel das Wasser im Mund zusammenlaufen läßt? Und, bis auf den Honig, natürlich vegan ist? Den Honig kann man zum Beispiel durch ein wenig Holunderblütensirup ersetzen. Auch lecker.
Zutaten für 2 Portionen:
- 4 in der Schale gekochte Kartoffeln
- 1 in Würfel geschnittene Avocado
- 1/2 fein gewürfelte rote Zwiebel
- 1/2 in Streigen geschnittene rote Zwiebel
- 2 TL Honig
- 50 ml Weißwein
- Messerspitze Habaneromash oder andere scharfe Habanerosoße
- 2 Portabello Pilze in 5mm dicken Scheiben
- 8 Cocktailtomaten
- Filets von einer Orange
- Saft von 1/2 Orange
- 3 EL frische gehackte Petersilie
- Weißer Balsamicoessig
- Ingwersaft von einem kleinen Stück Ingwer (mit der Knoblauchpresse)
- 1 EL Balsamico Creme
- Mildes Olivenöl oder Rapsöl
- Rapsöl zum Braten
- Pfeffer
- Chillipulver
- Salz
- Salat (Ruccola od. Radicchio…)
Zubereitung:
Die Pilze in etwas Öl scharf anbraten, mit der Hälfte des Weißweins ablöschen und dann etwas ziehen lassen. Die Cocktailtomaten zugeben, lediglich um sie zu erwärmen. Petersilie zugeben, Salzen und Pfeffern und beiseite stellen. Jetzt erst die Balsamico Creme dazugeben.
Die Kartoffeln grob schälen und in 5mm dicke Scheiben schneiden. In Rapsöl knusprig anbraten. Währenddessen die in Würfel geschnittene Avocado mit der Hälfte des Orangensaftes und dem Habanero mischen. Die in Streifen geschnittene Zwiebel zugeben und etwas Salzen.
Aus dem Weißen Balsamico, dem Rest Weißwein, dem Rest Orangensaft, Salz, Pfeffer, Ingwersaft, den in Würfeln geschnittenen Zwiebeln, dem Honig ein Dressing zusammenmischen und dann etwas Olivenöl oder Rapsöl zugeben.
Das Ganze mit Ruccola oder einem anderen kräftig schmeckenden Salat anrichten. Das Dressing lediglich über den Salat geben. Die Avocadostücke abseihen damit die nun ziemlich scharfe Flüssigkeit nicht auf den Teller kommt.
Über alles etwas schwarzen Sesam oder Chiliflocken und lecker!
In: Allgemein, Beilagen, Essen, Rezepte, Salat · Schlagworte: Habanero, Orange, Pilze, Salat
Die Thermomix Story oder 1000 Euro für den Arsch
Hallo zusammen!
Jaja es ist ziemlich ruhig geworden in meinem Blog. Daran hat allerdings nicht der Thermomix schuld den wir im Dezember bekommen haben, das ist ganz einfach der Arbeitswahnsinn in der IT.
Wäre auch nur eins der Versprechen seitens des Herstellers richtig, dann hätte er, der TM31, mir eventuell etwas Arbeit abgenommen. Aber nun steht er da und wartet darauf das ich ihn zur Post bringe um einem neuen, hoffentlich glücklichen, Besitzer eine Freude zu bereiten. Nein, ich hege keinerlei Schadenfreude, denn die Ansprüche an ein Küchengerät sind eben unterschiedlich.
Aber zum Gerät. Soll ich es kurz machen? Nein, das wäre zu banal einfach zu sagen “das Ding taugt nix” oder “wer den Thermomix gut und praktisch findet hat nie wirklich kochen können”. Ich wähle die lange Variante und beginne dort wo alles begann…..
“Hey, wir können einen Thermomix ganz billig bekommen” sagte meine Frau als sie eines schönen Abends im Frühling nach Hause kam. “Was ist bitte billig” fragte ich. Naja, die Vorwerk Tante ist neu im Geschäft und gibt einige Geräte zu ihrem EK weiter, also schiebt uns ihre Provision durch. Und wie hoch ist die? Keine Ahnung! Ok, das ist doch mal ne gute Basis um ein Schnäppchen zu machen.
In der Hoffnung, Vorwerk läßt seinen Verkäufern/innen einen fürstlichen Bonus zukommen, bestellen wir einen Thermomix TM31 inkl. 2er Kochbücher.
Bis dorthin hatte ich bereits vieles über das Gerät gelesen und von unzähligen Nutzern nur Lobeshymnen zu hören bekommen. Von Natur aus bin ich allerdings immer skeptisch wenn so viele ein so teure Gerät über den Klee loben und keine einzige schlechte Eigenschaft erkennen. Ich kann euch sagen, es hat 5 Minuten gebraucht und ich hatte mindestens 3 zusammen.
Und so warteten wir und ich verschlang n der Zwischenzeit die verschiedenen Tipps und Rezepte die ich im Netz finden konnte. Ich muß dazu sagen, ich liebe Suppen über alles und mir ist bereits zu dem Zeitpunkt klar, der TM31 kann alles solange es eine Suppe ist.
Tataaaa! Es war schon fast Weihnachten und da kam doch glatt ein Packerl mit dem wir so gar nicht mehr gerechnet hatten. Traritrara der Thermomix ist da. Ich musste umgehend auspacken und ließ alles stehen und liegen. Ressourcenschonende Verpackung finde ich gut. Pluspunkt 1.
Unpacking!
Es gibt ja für jeden Scheiss ein Unpacking Video auf Youtube und so natürlich auch für den TM31. Nein ich werde kein Video einbinden. Eine Suchmaschine Deiner Wahl verwenden und schon wirst Du fündig.
Das Gerät macht einen wirklich sehr wertigen Eindruck und das Design ist, für ein modernes Küchengerät, in Ordnung. Ich liebe zwar den Retrokitsch ala Kitchen Aid aber so ein bisschen Ufo in der Küche – warum nicht.
Die Messer, Der Behälter, alles wirklich hochwertig. Sieht fast so aus als sei der Mix/Kochbehälter von Hand geschweißt was den Preis erklären würde.
Nun gut, ich war erstmal froh das die Sichtung mich doch positiv stimmte und wieder an die Arbeit. Heute Abend werde ich Dich entjungfern – ja!
Nach ein paar Stunden Arbeit war es dann soweit. Der Thermomix stand vor seinem Herrn und musste die Hosen runterlassen. Folgende Qual listete ich:
- Zwiebeln schneiden
- Nüsse hacken
- Gemüse zerkleinern
- Eine Suppe kochen
- Eis cruchen / Puderzucker herstellen
1. Zwiebel schneiden
Geht es nach der Anleitung sowie den Kochbüchern, dann muß das Zwiebelschneiden eine wahre Freude sein. Und so nehme ich zwei Zwiebeln, schäle sie und zerteile sie, gemäß der Anleitung, in grobe Teile. Dazu sei gesagt, ich verarbeite eine halbe Zwiebel, per Hand, innerhalb von 6 Sekunden zu feinsten Würfelchen. Eine Ganze dürfte ca. 20 Sekunden dauern.
Zwiebelstücke in den Thermomix und Mix It Baby. 5 Sekunden auf Stufe XYZ und gut. “What to hell!” Das Teil ist laut, das Teil ist extrem laut. Wenn ich daneben unsere 20 Jahre alte Bosch Maschine betreibe, klingt der Thermomix wie ein Düsenjet.
Deckel runter und ein Blick in den Topf.
Note 6. aber nur weil das Schulsystem keine schlechtere Bewertung zuläßt.
Die Zwiebeln sind Match, die “Stücke” von nicht gleichmäßiger Größe und man kann die Oxidation schon riechen. Für ZigZigZillis Nutzer ein gewohntes Bild, für den leidenschaftlichen Hobbykoch eine echte Katastrophe. Und nein, ich habe dien TM31 richtig bedient!
2. Nüsse hacken
Haselnüsse in den Mixer und entsprechend der Anleitung gehackt. Man hat die Wahl zwischen ungleichmäßig groben Stücken, ungleichmäßig mittelgroßen Stücken oder Nussmatsch.
Je nach Einsatzzweck der Nüsse würde ich eine 4 (ausreichend) bis 5 (mangelhaft) geben. Das Ergebnis ist genauso schlecht wie bei den Zwiebeln nur das es bei Nüssen nicht so viel ausmacht.
3. Gemüse zerkleinern
Ich erspar mir das Geplapper von wegen dem Schälen usw.. Das Ergebnis ist für die Vorbereitung zu einer Suppe gerade noch zu akzeptieren. Auch hier geht es eher in Richtung gehäckselt als geschnitten. Für ein grobes Hacken und die anschließende Weiterverarbeitung ist das Ergebnis nicht gut. Es kommt einem vor als sei das Messer stumpf oder die Geschwindigkeit zu langsam. Beides ist nicht der Fall, die Bedienung wie vorgeschrieben und bei allem ist das Gerät einfach nur laut.
Für das Gemüse gibt es, auch wieder abhängig von der Weiterverarbeitung, eine 4 bis 5.
4. Eine Suppe kochen
Ich hab Zwiebeln, ich hab Gemüse, also laßt uns eine Gemüsesuppe kochen. Ihr werdet verstehen, daß ich mir neue Zwiebeln geschnitten habe und nicht den MixMatsch genommen habe.
Öl in den Thermomix, Zwiebeln dazu und auf andünsten lassen bei gleichzeitigem Rühren.
Oha, das ist geil. Die Zwiebeln können ohne Aufsicht andünsten und keine wird dabei braun. Naja, logisch wenn sie vom Rührwerk alle an die Seitenwand geschoben werden. Also bleibt man dabei stehen und schiebt sie mit dem mitgelieferten Schieber so alle 30 Sekunden wieder zurück. Die Zwischenzeit (die 30 Sekunden) kann man hervorragend dazu nutzen kurz in der Nase zu bohren oder ein Glas Wein zu kippen um das hier alles zu verkraften.
Die Zwiebeln sind angedünstet und ich gebe das kleingehäckselte Gemüse dazu. In den ganzen TM-Rezepten wird immer mit gekörnter Brühe gekocht. Zu allem und jedem wird die Glutamatbombe eingesetzt – grausslig. Wenn ich eine Gemüsesuppe mit Gemüse koche, dann brauch ich keine Gemüsebrühe zuführen, außer mein Geschmacksempfinden ist durch den ganzen Aromascheiss bereits nicht mehr existent. Eine Prise Salz und Pfeffer sollte bei gutem Gemüse vollkommen ausreichend sein.
Wie eine Suppe nachher schmeckt ist hier eigentlich egal. Bei 80% der Rezepte in den mitgelieferten Rezeptbüchern kann ich, unter Einsatz meines Hab und Gutes, sagen “das kann nicht schmecken” nur wenn ich die Zubereitung und die Zutaten lese. Aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich unterschiedlich auch wenn ich das oft nicht glauben mag.
Ok, die Suppe ist soweit das ich den Vorteil eines Thermomixes voll ausnutzen könnte. Die Suppe rührt automatisch für 20 Minuten und ich kann in der Zeit Klavier spielen oder mir ein gutes Buch nehmen. Dazu muss ich sagen, wir haben eine offene Küche bzw. ein komplett offenes Geschoss und der Lärm der vom Thermomix erzeugt wird stört, nervt, ist massiv zu laut und überhaupt warum muss dieses Gerät solchen Krach machen? Selbst wenn ich in der Küche weiterarbeite nervt der Krach. Eine Unterhaltung neben einem TM31 zu führen artet in Stress aus. Auch hier zeigt das Gerät wieder, daß die angepriesenen Vorteile für den Boppes sind. Außer man kann die Türe hinter sich zumachen. Laut genug piepst das Teil ja wenn der Countdown abgelaufen ist.
Im Rezept steht noch Käse zugeben. Wie in so vielen Rezepten Käse steht. Irgendwie habe ich das Gefühl, daß mit sinkendem Anspruch der Deutschen an das Essen, der Konsum von Käse zunimmt. Very British! Obwohl die Briten sich seit einiger Zeit in die andere Richtung bewegen.
Das mit dem Käse war keine so gute Idee wie sich später rausstellte, aber hey – es stand im Rezept von Vorwerk so drin.
Die Suppe war nach Anleitung fertig. In Wirklichkeit war das Gemüse noch ziemlich roh und dem ganzen fehlte es gehörig an Pfif. Ok, im Original regelt die Gemüsebrühe und das Glutamat – schrecklich. Ich lasse es noch etwas weiterkochen und versuche nochmals den Mixer zu nutzen um das Gemüse feiner zu pürieren. Im Normalfall hätte ich den Zauberstab genommen und wäre kurz durch den Topf gejettet. Aber im TM geht das natürlich nicht.
Tut das bitte nicht! Nicht den Mixer einschalten während der Topf halbvoll mit Suppe kocht. Nein, es hat nichts rausgesprizt, dazu ist der Deckel ja recht dicht. Der TM31 hat getanzt wie ein Harlekin an Fastnacht. Wenn da ein Kind in der Nähe ist und das Teil über die Kante tanzt – Gute Nacht. Wobei man hier sagen muß, der Deckel mit seiner Arretierung hält dicht in jeder Situation. Der Deckel des Einfüll- oder Kontrolllochs allerdings nicht.
Tanz beendet und die Suppe gegessen. Naja, ich hab sicher schon mal schlechtere Suppen gegessen, erinnern konnte ich mich allerdings nicht. Das kann man aber sicher mit ein wenig Training in einem der vielen TM-Kochkurse (schmeiß das rein, stell auf 8 und Du kannst kochen) besser machen.
Oh Schreck!
Die Suppe ist leer und es offenbart sich Schreckliches. Der zugegebene Käse hat sich nicht wirklich verteilt sondern sich am Boden abgesetzt und hängt schön in den Messern. Wasser rein, Spülmittel rein und bei etwas hitze rühren lassen.
Der zugegebene Käse hat sich nicht wirklich verteilt sondern sich am Boden abgesetzt und hängt schön in den Messern. Ihr merkt, die Aktion hat rein gar nichts gebracht. Spülmaschine wollte ich dem Teil nicht zumuten da spätestens jetzt klar war, das Teil wird schnellstmöglich wieder abgestoßen.
Von Hand mit dem Schwamm aufwendig gereinigt. Die Spülmaschine hätte das nie und nimmer sauber bekommen.
Für Suppe, Handling, Lärm und Reinigung bekommt der Thermomix ein glatte 5, ein mangelhaft. Denn ein Gerät für über 1000,- darf so nicht sein.
5. Eis cruchen und Puderzucker machen
Mir klingt es noch richtig in den Ohren wie jemand sagte “aber damit kann man so toll Puderzucker machen”. Oha, eine 1000 Euro Maschine um Puderzucker herzustellen. Wer hat der hat!
Natürlich wollte ich sehen ob das geht. Und ja es geht. Zumindest der Anteil Zucker der in Berührung mit einem der Messer kommt. Wenn man lange genug “zuckert” dann wird das echt Puderzucker. Das ist echte Rocket Science, ich bin aber so was von platt, das ist echt hammergeil. Nein, ich behalte Dich Du tolle Maschine, nur wegen dem Puderzucker.
Danach mal kurz getestet. In meinem Mörser kann ich viel schneller Puderzucker machen :-)
Das selbe gilt auch für Eis. Jepp, das funktioniert
Dafür gibts eine 2-3 weil es schon recht lange dauert und wenn ich bedenke, hier wird Strom verbraucht und das Gerät will danach gereinigt werden, dann ist das nicht mehr ganz so schön.
Fazit
Also ich hoffe ja, daß alle die einen Thermomix besitzen und mir gegenüber irgendwann einmal erwähnt haben wie super toll das Teil ist, dies hier nicht lesen. Wenn doch dann seid nicht böse und relativiert eure Meinung oder meinen Bericht hier (wahlfrei) bitte.
Wer findet das ein Thermomix eine tolle Küchenmaschine ist, der hat keine Ahnung was eine gute Küche wirklich bedeutet. Wer den TM lediglich als Mixer verwendet, ja das kann er wirklich super gut und laut und für 1000,- ist das ja auch ein Schnäppchen.
Ich würde mir wünschen das die Menschen ihr Ego beiseite schieben und objektiv ihre Entscheidungen, ihre Meinungen betrachten. Wenn mein Auto, mein Mixer oder mein sonstwas nix taugt und ich viel Geld dafür bezahlt habe, dann brauche ich ihn nicht verteidigen. Dadurch wird nichts besser und andere fallen in die selbe Falle.
Unser TM31 ist bereits verpackt und versteigert und wird von mir direkt nach diesem Artikel zur Post gefahren. Ich hoffe nur, die neue Besitzerin hat niedrigere Ansprüche an eine 900,- Küchenmaschine.
Und zu guter letzt, ich find es klasse das ich nun mitreden kann und nicht mehr eingestehen muß, daß ich ja noch nie mit so einem Teil hantiert habe. Noch viel besser ist es, daß sich meine Urteile über die Funktionen ALLE bestätigt haben. In diesem Sinne…
Guten Appetit!
In: Allgemein, Info, Testessen · Schlagworte: Mixer, Thermomix
Bruschetta Pomodoro
Bruschetta dürfte jedem Italienfan ein Begriff sein. Geröstetes Brot mit Tomate obenauf. Die Varianten von einfach bis hin zu komplexen Mischungen aus Kräutern und allerlei anderen Zutaten.
Ich habe in Italien meinen Favoriten gefunden und will das Rezept sehr gerne mit euch teilen.
Bruschetta dalla scatola [Bruschetta aus der Dose]
Das “aus der Dose” bezieht sich auf die Wahl der Tomaten und die kommen aus der Dose. Keine gewöhnlichen Tomaten sondern wirklich gute San Marzano Tomaten.
Dem regelmäßigen Leser dürfte meine Vorliebe für San Marzano Tomaten bereits aufgefallen sein. Da kann ich immer nur wiederholen, probiert sie selbst und entscheidet. Das feste Fleisch der San Marzano Dosentomate und der noch immer fruchtige Geschmack ist einfach unerreicht, wenn man mit den anderen erhältlichen Dosentomaten vergleicht.
Die festigkeit ist dabei sehr wichtig um auf dem Bruschetta eine gute Figur zu machen. Eien normale Dosentomate würde das Brot durchtränken und das Gericht ruinieren.
Die Dosentomaten in ein Sieb gießen und den Saft für andere Verwendung aufheben. Nun die Tomaten der Länge nach vierteln und den inneren Strunk nebst Kernen entfernen. So für 10 Minuten auf einem Küchentuch liegen lassen. Dann die Tomaten mit einem guten Ölivenöl und ein paar Spritzern Zitronesaft beträufeln und etwas Meersalz zugeben.
Ein Weißbrot oder besser Dinkel-Weißbrot rösten und ein wenig mit einer Knoblauchzehe einreiben. Ein paar Basilikumblätter zusammenrollen und ebenfalls über das Brot reiben, so das möglichst viel Basilikum “kleben” bleibt. Am besten das Basilikum 3-4 Tage vorher nicht mehr gießen oder ein knackiges Basilikum ganz kurz in die TK legen das es in sich zusammenfällt.
Die Tomaten auf dem Brot verteilen und ein paar frische, kleine Basilikumblätter draufgeben. Wer mag nimmt noch etwas Pfeffer, Parmesanspliter oder eine Balsamicoreduktion darauf. Ich mag es pur am Liebsten.
Versucht es! Ich würde mich über Kommentare zu dieser Variante freuen und auch welche Tomaten ihr verwendet habt. Die hier abgebildeten kann man in diversen Onlineshops bestellen.
Guten Appetit!
Peter
In: Beilagen, Essen, Gemüse, Rezepte · Schlagworte: pomodoro, Tomate
Rote Beete selber machen …
… ist ganz leicht und schmeckt so unvergleichlich gut.
Viele scheuen sich davor weil der Saft der gekochten Rote Beete so sehr färbt. Ein paar Gummihandschuhe und das erste Problem sollte beseitigt sein. Was noch fehlt ist ein gutes Rezept, daß die Rote Beete nach einer Marinierzeit von ca. 2 Tagen zu einer hervorragenden Beilage zu so vielen Gerichten macht oder einfach mal so zwischendurch.
Ich bevorzuge die Rote Beete nicht ganz weich gekocht. Nach 60 Minuten in leicht köchelndem Wasser nehme ich die mittelgroßen Wurzeln raus und lasse sie ein klein wenig abkühlen.
Dann die Schale entweder einfach abreiben oder mit dem Messer dünn schälen. Strunk auf beiden Seiten abschneiden und die Wurzeln in nicht zu dünne Scheiben schneiden. Zwischen 3 und 5 Millimeter ist alles erlaubt.
Das aller wichtigste aber, ist die Marinade. Ich kann keine genaue Mengenangabe machen, da ich je nach Menge der Rote Beete auch die Menge der Marinade variiere und das jedes mal hin- und her zu rechnen – herjeh…. Deshalb bitte nur als Anhaltspunkt verstehen.
Zutaten für ca. ein Kilo Rote Beete:
- 150 ml Balsamico Essig
- 40 ml Altmeister Essig
- 30 ml Holundersirup oder jeder andere dunkle Sirup nach Wahl
- Saft von einer Limette oder Zitrone
- 6 Scheiben Ingwer
- 1 EL Sojasoße
- 1 geh. TL Salz
- 1 kleine mittelscharfe, getrocknete Chilischote (optional)
- Wasser
In: Beilagen, Essen, Gemüse, Rezepte, Salat
Pfeffersteak vegan
Hi!
Heute mal ein veganes Pfeffersteak zubereitet. Ich hatte schon einmal das Vergnügen und dachte eigentliches schmeckt mir nicht. Aber wieder einmal ist die Zubereitung entscheidend. In einer geriffelten Pfanne scharf anbraten und vielleicht sogar ein schönes Branding erzeugen. Dann bekommt das Teil eine gewisse “Knackigkeit” die sehr fein ist und die leichte Zimtnote rückt in den Hintergrund. Zu Weihnachten sicher eine tolle Sache die auch die allermeisten Fleischliebhaber überzeugen dürfte.
Hier mit tomatisierten, gegrillten Süßkartoffeln, einem angebratenen Zucchini-Kartoffelmouse mit Lauchzwiebeln und Gemüse.
Die Süßkartoffeln in dicken Scheiben für 5 Minuten in Salzwasser kochen, dann mit ein wenig Tomatenmark bestreichen und in der Grillpfanne braten. Öfter wenden bis sie rundum goldbraun sind. Das Püré ist ein Kartoffel-Petersilienwurzelpüré, das als Rolle mit Semmelbrösel in heißem Öl angebraten wird. Die Lauchzwiebeln im selben Öl danach. Gemüse, hier Zucchini, einfach kurz anbraten und mit etwas Salz würzen. Das Pfeffersteak wurde mit Pfeffer, Salz und einer Prise Chili gewürzt.
Guten Appetit!
In: Essen, Gemüse, Grill, Pfanne · Schlagworte: Pfeffer, Steak
Grilling Antipasti
Leckere Grillvariante. Die Worte spar ich mir, Bilder…
In: Allgemein, Essen
Lauwarme Zucchinisuppe
Gestern hab ich ein wenig experimentiert und heraus kam eine sehr leckere Suppe.
Zutaten 4 Personen:
- 3 kleine, junge Zucchini
- 1 kleine Stange Lauch
- 4 Flaschentomaten (San Marzano)
- Salz
- Pfeffer
- 1/2 TL Korianderpulver
- 1 TL Limetten- oder Zitronensaft
- 1/4 TL frische kleingehackte Habanero oder Scotch Bonnet Chili ohne Plazenta und Kerne
- 1/4 Liter Gemüsebrühe ohne Hefe
- Wasser
- 100 gr. Provamel Sojayoghurt
- 2 Scheiben älteres Brot (Weiß, Bauern, kein Körnerbrot)
- Öl
Zubereitung:
Den gewaschenen Lauch in Scheiben schneiden und in Öl andünsten. Die Zucchini reiben und 3/4 dazugeben. Ein wenig umrühren und dann die Gemüsebrühe dazu. Das ganze für ca. 20 Minuten leicht köcheln lassen. Die Tomaten in der Zwischenzeit enthäuten und entkernen und in dünne Streifen schneiden.
Nun die Zucchinisuppe fein pürieren und mit dem Schöpflöffel durch ein Sieb passieren. Salz und ordentlich Pfeffer hinzu und vom Herd nehmen. Nun die restlichen Zucchini sowie die restlichen Zutaten bis auf den Soja Joghurt dazugeben. Es sollte eine suppige Konsistenz ergeben. Zir Not noch etwas Gemüsebrühe zugeben.
Das Ganze langsam abkühlen lassen und dann den Soja Joghurt zugeben. Das Weißbrot in Würfel schneiden und untermengen.
Eventuell noch etwas Petersilie dazu und servieren.
Wichtig sind die Chilis. Nicht irgendwelche nehmen sondern eben Habanero oder besser noch einen Scotch Bonnet. Der Geschmack ist sehr intensiv, daß die kleine Menge ausreicht ohne das einem die Zunge wegbrennt :-) Zur Not ohne starten und am Tisch die Chili zugeben. Sollten aber ein wenig ziehen.
Sieht unspektakulär aus – aber eine sehr leckere Sache.
Guten Hunger!
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Auberginen – lecker!
Im Prinzip ein äußerst simples Rezept aber sehr schmackhaft als Hauptgericht aber auch als Beilage. Geht auf dem Grill wie im Backofen. Auf dem Grill bitte indirekt und ein wenig Buchenholz dazu.
Zutaten (2 Personen):
- 1 mittelgroße Aubergine
- ca. 50 ml Olivenöl
- Salz
- Etwas Zitronensaft
- 4 Zweige frischer Thymian
Zubereitung:
Die Auberginen halbieren und in das Fleisch ein nicht zu tiefes Rautenmuster einschneiden (ca. 1 cm). Das Öl mit etwas Salz, etwas Zitronensaft und den Blättern des Thymians vermengen und 2/3 davon auf die Auberginen streichen. Das darf ruhig ordentlich Öl sein, nicht wundern.
In einer Feuerfesten Form bei 220 Grad (Ober- Unterhitze) für gut 40 Minuten backen. Nach 20 Minuten nochmals von der Ölmischung draufstreichen.
Dazu geht ein Ratatouile oder woimmer einem der Sinn danach steht. Hier mit einem Sugo, Avocadocreme, Jofu-Knoblauchcreme und ein paar Nüssen zubereitet.
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In: Allgemein, Backofen, Essen, Gemüse, Grill, Rezepte · Schlagworte: Aubergine, Knoblauch, Sugo, Tomate
Waldschmaus!
Seit 2, 3 Wochen gibts wieder üppig Pilze im Wald. Bei uns sind das in erster Linie Steinpilze, Maronen und andere Röhrlinge. Dank der Witterung sind die Pilze einwandfrei und so gut wie unversehrt (im Sinne von Wurm & Co.)
Und was macht man mit diesen Leckereien? Pilze sind Lieferant wichtiger Spurenelemente und somit neben dem extrem leckeren Geschmack, einfach nur gesund. Naja, wenn man nicht die Falschen erwischt :-)
Brotwürfel in einer Pfanne kross anbraten und mit Knoblauch, Pfeffer und Salz würzen, die Pilze gut anbraten und dann für mindestens 10 Minuten dünsten. Zwiebeln dazu geben und zuletzt Petersilie sowie die Brotwürfel.Extrem lecker, leicht und dazu ein Glas Wein – Farbe egal – hauptsache er schmeckt gut.
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In: Allgemein, Essen, Pfanne · Schlagworte: Steinpilze
Wer hätte das gedacht?
Gibt es das klassische Männeressen? Kann man Speisen in typisch Mann und typisch Frau einteilen? Sicherlich sagt sich fast jeder und ein wirklich klassisches Männeressen ist das “Fleischsalatbrötchen”.
Wenn man(n) nun an den Fleischsalat vor Jahren zurückdenkt, in denen man vielleicht noch Wurst und Fleisch gegessen hat, dann wird es schwer zu sagen warum ist da überhaupt Fleisch bzw. Wurst verarbeitet worden? ich erinnere mich daran, daß ein “guter” Fleischsalat einen hohen Anteil an Wurst hatte, geschmeckt hat man die allerdings kaum.
Mayonnaise und weitere Zutaten wie Gurken, eventuell Zwiebeln etc. sind die maßgeblichen Zutaten die geschmacksbildend wirken. Warum also nicht einfach die Wurst weglassen, die Mayonnaise durch vegane Mayonaise ersetzen und wegen dem Kaugefühl noch Veganes, Stückiges mit einarbeiten.
Der Fleischsalat von Vantastic Foods kam am Wochenende per Post bei mir an und ich war sehr gespannt.
Rein optisch in der viel zu großen Verpackung war es zu Beginn eher ein “naja”-Erlebnis. Allerdings steht er da dem “Original” in nichts nach.
Zum Frühstück auf ein Laugenbrötchen mit etwas Alsan darunter, so sollte es zum Test des Produktes kommen. Wir hatten Besuch und ich konnte somit gleich die Runde der Tester, wohlgemerkt – maskulin – erweitern.
Fazit: Der Veggie Fleischsalat von Vantastic Foods ist echt der Hit! Schmeckt authentisch ohne ein zu wurstiges Erlebnis zu verursachen. Die Zutaten sind, im Gegenteil zum Original, wesentlich gesünder und der Preis ist absolut ok. Einziger Wehrmutstropfen ist, wie so oft, die zu große Verpackung. Ich gehe aber mal davon aus, die Verpackungsgröße dient verschiedenen Produkten und betriebswirtschaftlich ist das ein Kompromiss.
Der Veggie Fleischsalat landet auf meiner “werde ich wieder kaufen” Liste und bekommt eine glatte 1 (EINS)
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In: Allgemein, Testessen · Schlagworte: Fleischsalat
Rote Beete ganz anders…
Rote Beete kennen wir meist als Scheiben oder Sticks im Glas die in der Regel alle sehr ähnlich schmecken. Selbstgemachte heben sich da drastisch hervor und es lohnt sich.
Heute haben wir eine “Tüte voll” frischer Roter Beete aus dem Garten bekommen die natürlich sofort verarbeitet werden.
Aber was ist das? Da sind ja Blätter und Stengel dran. Ok ok, Rote Beete wachsen natürlich nicht im Glas sondern auf dem Feld. Gute Informationen findet man über Rote Beete z.B. bei Wikipedia Rote Beete.
Ich habe heute aber was ganz anderes gemacht.
Währen die Knollen der Roten Beete, in Salzwasser vor sich hin köcheln, hab ich mich der Blätter und Stengel angenommen.
Rote Beete Linguine mit Brattomaten
Zutaten für 2-4 Personen
- 1/2 – 1/1 Packung Linguine
- Die Blätter von 3 Rote Beete
- Die Stengel von 3 Rote Beete
- 8 kleine Tomaten
- 1 Schalotte
- 1 Zehe Knoblauch
- Soja Cuisine oder Sahne
- Muskat
- Chili
- Zucker
- Balsamico Essig
- Salz
- Pfeffer
- Öl
- Walnuss Öl
- Eventuell Mehl oder Stärke
Zubereitung:
Die Stiele von den Knollen und den Blätter trennen, waschen und trockenschleudern. Die Schalotte und den Knoblauch kleinschneiden und in Öl andünsten. Die grob geschnittenen Blätter dazugeben und wie Spinat behandeln. Muskat, Pfeffer, Salz zugeben und Soja Cuisine plus etwas Wasser oder Sahne. Das Ganze ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen.
Die Nudeln in kochendes, gesalzenes Wasser geben.
Die Rote Beete Stiele in ca. 3cm lange Stücke schneiden und in Walnuss Öl andünsten. Wenn sie etwas weicher sind, etwas Zucker (2 TL) und ca. 3 EL Balsamicoessig zugeben, pfeffern und salzen sowie die Tomaten mit in die Pfanne geben. mittlere bis 3/4 Hitze bis die Flüssigkeit fast verdampft ist. Die Rote Beete Stiele herausnehmen und zu den Blättern geben. Die Tomaten anstechen und plattdrücken. Bei hoher Hitze den Tomatensaft verdampfen lassen und die Tomaten anbraten. Etwas Chili dazu und anrichten. Parmesan oder nicht ist Deine Entscheidung.
Guten Appetit!
In: Allgemein, Essen, Gemüse, Pfanne, Rezepte
Borretsch!
Borretsch, eine wunderschöne Pflanze die nicht nur die Bienen schätzen.
Im Garten breitet sich Borretsch gerne aus und liefert so, ab ca. Juli, Blätter und Blüten die sich zu vielen leckeren Gerichten verarbeiten lassen.
Ich habe hier eine Borretsch Tortilla mit Gemüse versucht. Der Versuch ist gelungen und das Rezept empfehle ich gerne zur Nachahmung.
Die Zutaten sind, bis auf die Zutaten der Borretsch Tortilla, eigentlich beliebig. Was an Gemüse obenauf kommt kann, je nach Gusto, unterschiedlich sein.
Zutaten (4 Personen):
- Blätter und Blüten von 6 großen Stangen Borretsch
- 4 große vorwiegend festkochende Kartoffeln
- 8 EL NoEgg (Alternativ 4 Eier)
- 100 ml Soja Cuisine
- 2 Zehen Knoblauch
- 1 Schalotte
- Olivenöl
- Salz
- Pfeffer
- Kurkuma
- Muskat
- Safran
- Milde Chilliflocken
- Wasser
- Mehl
Zubereitung:
Die Blätter und Blüten des Borretsch großzügig abschneiden und gut waschen. Zwiebeln und Knoblauch kleinschneiden und in Olivenöl andünsten. Den Borretsch und die klein geschnittenen Kartoffeln dazugeben. Das ganze mindestens 15 Minuten bei mittlerer Hitze dünsten lassen. Die Kartoffeln sollen jedoch nicht zerfallen.
Mit der Sojacuisine, NoEgg, einer Msp. Safran, einem TL Kurkuma, ca. 80 gr. Mehl und Wasser, einen Teig anrühren der Pfannkuchen Konsistenz hat.Etwas Muskat und Chiliflocken dazu und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Teig über den angedünsteten Borretsch geben und wie ein Pfannenkuchen auf beiden Seiten backen.
Nun machen wir uns an das Gemüse:
Die grünen Gemüse knapp vor Garpunkt kochen und in Eiswasser schnell abkühlen. Die Pilze die klein geschnittenen Zucchini und Auberginen (kein Bild) mit fein gehacktem Ingwer und etwas Knoblauch in Öl bei großer Hitze andünsten/braten. Den garen Brokkoli sowie die klein geschnittenen und gegarten Bohnen dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluß entkernte und klein geschnittene Tomaten (hier verschiedene Farben) dazugeben, umrühren und sofort mit etwas Petersilie, etwas Sesam anrichten. Kleingeschnittene grüne und rote Chili nach Geschmack.
Guten Appetit



























































